Eine Audienz bei den Königskindern [Aktion]

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Klein, aber fein – so kommt er daher, der  ungekrönte König unter den Jugendbuchverlagen. Edle Aufmachung, Schutzumschlag, Lesebändchen – die Bücher des Königskinder Verlags sind eine Augenweide und meine zwölfjährige Tochter fühlt sich als Leserin besonders ernst genommen. Zeit, den Königskinder Verlag in einer Aktionswoche gemeinsam mit anderen Bloggern mal genauer unter die Lupe zu nehmen!

Der Königskinder Verlag wurde 2013 in Hamburg gegründet und getreu dem Motto „Ein Werk der Schönheit ist ein Glück für immer.“ (John Keats) bietet der kleine Verlag Literatur für Leser und Leserinnen ab 12 Jahren.

Die Geschichte des kleinen Imprint im Carlsen Verlags ist eine besondere und sein Name kommt nicht von ungefähr, sondern hat ganz viel mit der Verlagsleiterin Barbara König zu tun, die nicht nur mit ihrem Namen für den Verlag Pate steht, sondern mit einem kleinen Team  immer auf der Suche nach dem ganz besonderen Buch ist. Nach 11 Jahren als Lektorin bot sich ihr die wunderbare Chance innerhalb von Carlsen einen eigenen Verlag zu gründen und ganz schnell war klar, dass dieser etwas ganz besonderes sein muss. So präsentiert das Königskinderprogramm Debütwerke sowie Neuheiten bereits bekannter Autoren, übersetzte Texte ebenso wie deutsche Originalausgaben. Damit das Programm exklusiv bleibt, umfasst es jeweils auch nur fünf bis sechs Titel, so dass pro Jahr zwischen zehn und zwölf Titel erscheinen.

Dass Königskinder-Bücher nicht nur wunderschön sind, sondern auch wortstarke, einfühlsame Geschichten erzählen, zeigt auch die Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2016 mit den Titeln „Die wahre Geschichte von Regen und Sturm“ von Ann M. Martin und „Das Fieber“ von Makiia Lucier. Die Preisverleihung findet am 21. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse statt.

Wort der Woche #89Mit dem „Wort der Woche“ macht der Königskinder Verlag auch in  den Social Media auf Facebook und Instagram und dem eigenen Wortrausch-Blog auf sich aufmerksam. Worte wie „Hirnhonig“ (eine der Ideen für den Verlagsnamen), „verballhornen“ oder die hier präsentierten „Fisimatenten“ werden in wunderschöner Aufmachung auf Bedeutung, Alter und Reimfähigkeit untersucht.
Heute erscheint das neue Programm „Kaleidoskop“. Es ist bereits das fünfte erlesene Programm, von denen jedes unter einem gestalterischen Motto steht. In den nächsten Tagen werden fünf Bloggerinnen „Kaleidoskop“ und die vorherigen Programme des Königskinder Verlages vorstellen, und sie haben sich dafür etwas Besonderes ausgedacht. Also haltet in den nächsten Tagen die Augen auf und mitgemacht! Psst, es gibt auch etwas zu gewinnen. Ja, genau, Wunschbücher.

Ouvertüre (ab 30.09.)
Alles blüht! (ab 01.10.)
Die blaue Stunde (ab 02.10.)
Augenblicke (ab 03.10.)
Kaleidoskop (ab 04.10.)

Ich gehe derweil in die Buchhandlung Graff, die ein ganz besonders großes Herz für den Königskinder Verlag hat und stöber in den neuen Büchern. Mal sehen, ob mein bisheriges Lieblingsbuch „Milchmädchen“ (Rezension) zu toppen ist. Habt Ihr eigentlich auch ein Lieblingsbuch aus dem Königskinder Verlag?

© Tintenhain

Bilder mit freundlicher Genehmigung der Carlsen Verlag GmbH
#Barbara König
#Wort der Woche N° 089

Quellen

Carlsen-Website

Interview in „Buchmarkt“

Hamburger Abendblatt

Interview mit Barbara König bei Miss Foxy Reads

 

Zehn Bücher, die älter sind als fünf Jahre [Top Ten Thursday]

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Naja, da die meisten Bücher älter als fünf Jahre sind, weiß ich mal wieder nicht, wonach ich gehen soll.
Die Cover sind wie immer mit den Verlagsseiten verlinkt.

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Neu im Bücherregal #34

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Und wieder gibt es neue Bücher im Tintenhain. Im Moment bin ich ja fleißige Büchereigängerin und kann mir so manches Buch im Buchladen verkneifen. Beim TopTenThursday-Thema „Unblutige Thriller“ habe ich ja etliche gute Empfehlungen gefunden, halte mich aber erst einmal an das, was die Bücherei zu bieten hat. Heute mal nur die Bücher, die für länger ins Regal eingezogen sind.

Wie immer führt Euch ein Klick aufs Cover zur Verlagsseite. Mehr

Anna Pfeffer: Für dich soll’s tausend Tode regnen [Rezension]

Cover (c) Random House cbj

Es ist schon ein außergewöhnliches Hobby, das die 15jährige Emi hat: Sie erfindet Todesarten für ungeliebte Menschen und schreibt sie in ihr Schwarzes Buch. Besonders viele Tode wünscht sie Mara an den Hals, der Neuen ihres Vaters. Die hatte ihr nach dem ungewollten Umzug ins trübnasse Hamburg gerade noch gefehlt. Doch viel Zeit zum Trauern um das verlorene Heidelberg bleibt Emi nicht, denn schon bald gibt es da jemanden, dem sie mehr als tausend Tode an den Hals wünscht. Erik, der megacoole All-Time-Star der Schule geht ihr mächtig auf den Zeiger. Und nur ihm hat sie es zu verdanken, nun jeden Samstag mir Graffiti-Schrubben verbringen zu dürfen. Um aus der Nummer wieder herauszukommen, schlägt Emi ihm eine Challenge vor, die so Einiges ins Rollen bringt.

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Harlan Coben: Ich finde dich [Rezension]

Ich finde dich - Cover (c) RandomHouse

Fassungslos starrt Jake Fisher auf den Bildschirm: Eine Todesanzeige des Mannes, den seine große Liebe Natalie vor sechs Jahren aus heiterem Himmel und von jetzt auf gleich geheiratet hat. Auf der Hochzeit nahm Natalie Jake das Versprechen ab, sie niemals zu kontaktieren.
Doch nun scheint Natalie wieder frei zu sein und Jake begibt sich zur Beerdigung, um sie zu sehen. Doch die Ehefrau des Verstorbenen ist eine andere. Wo ist Natalie? Jake setzt alles daran, seine Liebe wiederzufinden, auch dann noch als ihm klar wird, dass er sich einer großen Bedrohung aussetzt.

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Monatsrückblick August 2016

Mein August war sehr Thriller-lastig, von acht gelesenen Büchern waren immerhin vier Thriller, davon zwei Jugendthriller. Alle waren sehr spannend und es fällt mir sehr, sehr schwer, diesen Monat ein einzelnes Highlight zu küren. Das schönste Leseerlebnis hat mir auf jeden Fall „Ich finde dich“ von Harlan Coben beschert. Nachdem ich meinem Mann den Anfang, soweit ich gelesen hatte, erzählt habe, bat er mich doch laut vorzulesen. So einen Vorleseabend haben wir bestimmt seit Harry Potter nicht mehr gemacht und die Seiten flogen nur so dahin.

Thriller-SchildBeim Top Ten Thursday gab es dieses Mal viele tolle Themen, so dass ich sehr gern mitgemacht habe. Meine Lieblingslisten waren die zum Thema „Zehn unblutige Thriller„- die Lieblingsliste meiner Leser war „Zehn Bücher, die alle lieben, aber mir nicht gefallen haben
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Wir lesen und besprechen… #6 [Lesekreislektüre]

Ach, immer diese Frage, was wir als nächstes lesen wollen! Dieses Mal beim Buchclub.
Ein Klassiker sollte es gern sein, aber uns fielen nur so dicke Wälzer ein und anbetracht der Tatsache, dass wir uns dieses Mal in kurzem Abstand treffen wollten, keine gute Idee.
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Ursula Poznanski: Elanus [Rezension]

Cover (c) Loewe Verlag

Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme.
Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.
(Klappentext)

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Meine zehn besten Wälzer mit mehr als 500 Seiten [Top Ten Thursday]

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Ich habe es mir dieses Mal ganz einfach gemacht und meine Statistik (Bookcook) der letzten zehn Jahre genommen und die Bücher mit den meisten Seiten in absteigender Reihenfolge, die eine „Sehr gut“-Bewertung bekommen haben, aufgeführt. Damit ist es eine Liste von Büchern über 700 Seiten geworden. Bei Büchern einer Reihe habe ich unter einem Punkt alle Bände aufgeführt, die mehr als 500 Seiten haben. (Bei den Romanen von Jennifer Fallon haben es sogar alle drei Bände der Trilogie auch einzeln in die Top Ten geschafft). Es soll ja schließlich nicht langweilig werden. Die meisten der Bücher habe ich vor meiner Bloggerzeit gelesen oder ich hatte keine Lust, daher gibt es außer bei „Es“ auch keine Rezensionen.
Die Cover sind wie immer mit den Verlagsseiten verlinkt.

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Ulla Scheler: Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen [Rezension]

Cover (c) Random House, cbt

Ben und Hanna. Hanna  und Ben. Seit Ewigkeiten sind sie beste Freunde. Mit dem Abi ändert sich alles. Gemeinsam stürzen sie sich in ein letztes Abenteuer, fahren einfach los. Ans Meer, an einen Strand, wo eine alte Legende Düsteres prophezeit. Eine wilde Zeit voller Wagnisse, Nervenkitzel, Nähe und verwirrender Gefühle. Wird Ben Hanna nun vielleicht erzählen, warum Ben sich seit dem Tod seines Vaters vor drei Jahren so sehr verändert hat? Als sich die Anzeichen dafür mehren, dass an der Legende um Oceana Wahres sein könnte, beginnt Hanna sich um Ben zu sorgen.

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