Douglas Rees – Highschool der Vampire [Tintenspritzer]

Cover (c) Ueberreuter Verlag

Inhalt:
Als Cody in seiner neuen Schule, der Vlad-Dracul-Magnet ankommt, kommt ihm so Einiges merkwürdig vor. Nicht nur, dass man kein Interesse an seinen Leistungen zeigt, die Schüler fast ausschließlich blass und dunkelhaarig sind und er von einem Timberwolf durch die Schule geführt wird, nein, es scheint nur wichtig zu sein, dass er Wasserball in der Mannschaft der Schule spielt.
Schon bald erkennt er , dass er auf einer Schule für Vampire gelandet ist, die nur weiter bestehen kann, wenn sie eine Wasserballmannschaft stellen kann. Dafür sind die Nicht-Vampire, sogenannte Gadjes zuständig, da die Vampire, Jentis genannt, nicht ins Wasser gehen können. Cody freundet sich schnell mit einem Jenti an und bringt Trubel und frischen Wind in die verstaubte, elitäre Schule.

So weit, so gut, so unspektakulär.
Aus dem Plot hätte man sicher so einiges machen können, aber leider verflacht die Geschichte zu einem „Der Held verändert die Welt, bricht alte Strukturen auf und alle leben glücklich bis an ihr Ende“-Roman. Das Buch ist allerdings ganz gut geeignet für Kinder, die gern was mit Vampiren lesen wollen, aber von Erotik und Gewalt verschont werden sollen. Die Vampire sind ganz lieb und tun keinem was. Jedenfalls nichts, was andere Kinder und Jugendliche auch tun.

© Tintenelfe
August 2009 – Diese Kurzrezension wurde von einem früheren Blog übernommen.

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