Daniel Glattauer: Ewig dein [Rezension]

EwigDein

4

Welche Frau wünscht es sich nicht? Einmal die Traumfrau eines Mannes zu sein, jeden Wunsch von den Lippen gelesen bekommen und auf Händen getragen. Judith kann es jedenfalls kaum fassen, als sie Hannes begegnet, einem Mann, der ihr Komplimente macht und sie immer in seiner Nähe wissen will. Schon bald wird er herzlich in Judiths Freundeskreis aufgenommen und auch ihre Familie kann Hannes’ Charme und Einfühlungsvermögen nicht widerstehen.
Doch Judith wird die Luft zum Atmen knapp…

Glattauers neuer Roman ist irgendwie anders, nicht nur die Story , sondern auch der Stil. Die Dialoge sind kurz und knapp, die gesprochenen Sätze nicht abgesetzt, sondern direkt aneinandergereiht. Der Roman gleicht eher einem Bericht. Ein Bericht, wie eine Beziehung, die eigentlich gar nicht so recht ins Rollen kommt, der Manipulation verfällt und in einem tragischen Höhepunkt endet. Ich habe das Buch mit Spannung und Erwartung gelesen, trotz einiger Längen, während der ich mich fragte, wozu erzählt er das, wo soll das hinführen? Doch immer wieder verspürte ich dabei eine Beklemmung, die mich weiter lesen ließ, so dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen hatte. Das Finale ist unerwartet, ist jedoch nicht durchgängig schlüssig und lässt auch einige Fragen offen.
„Ewig dein“ ist ein Buch, das ich wegen seines brisanten Themas und der interessanten Umsetzung auf jeden Fall weiter empfehlen werde, nicht zuletzt, um darüber zu diskutieren.

©Tintenelfe

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