S.J. Watson: Ich.Darf.Nicht.Schlafen [Rezension]

Ich.Darf.Nicht.Schlafen
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Jeden Morgen wacht Christine  mit einem Schock auf: Der Mann in ihrem Bett ist ihr fremd und die Frau, die ihr im Spiegel entgegenblickt, um Jahre gealtert. Die um den Badezimmerspiegel drapierten Fotos sollen ihr jeden Tag ins Bewusstsein rufen, wer sie ist und ihr helfen, sich zu vergewissern, dass Ben ihr Ehemann ist.
Durch einen Unfall hat Christine ihr Gedächtnis verloren, wannimmer sie einschläft, vergisst sie alles, was war. Doch eines Tages beginnt sie mit Hilfe ihres Arztes, Tagebuch zu führen, um nicht zu vergessen. Schon bald stellt sie Ungereimtheiten fest und schreibt einen Satz ganz vorn in ihr geheimes Buch: Vertrau Ben nicht!

Bei der Lektüre des Thrillers „Ich.Darf.Nicht.Schlafen“ ist der Titel Programm. Zu spannend ist die Geschichte als das man überhaupt schlafen möchte. So habe ich dieses Buch auch in einem Rutsch durchgelesen, geradeso als hätte ich Christines Tagebuch versteckt in einem Kleiderschrank gefunden und müsse es schnell heimlich lesen – bevor Ben nach Hause kommt.
Der Roman ist in sich schlüssig aufgebaut, temporeich geschrieben und spannend bis zum Schluss, auch wenn ich mich manches Mal fragte: Wie schnell kann diese Frau eigentlich schreiben? Der Traum eines jeden Autors! Aber das ist sicher der Erzählform geschuldet.

©Tintenelfe

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Monsignore Zager
    Dez 28, 2012 @ 22:41:57

    Tolles Buch! Ich wusste bis zum Lesen dieses Buches gar nicht, dass es diese höchst gemeine Variante der Amnesie tatsächlich gibt. Doch der Autor hat dies nicht erfunden, sondern – so behauptet er – gründlich bei Patienten recherchiert. Der Leser ahnt schnell, dass der Zusammenhang zwischen der Krankheit und einem – vermutlich kriminellen – Ereignis in der Vergangenheit der Frau der Schlüssel zu allem ist. Doch der Weg zur Lösung des Rätsels ist hochspannend.

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    • Tintenelfe
      Dez 28, 2012 @ 23:16:28

      War mal ein Buchtipp von Dir! Das Buch habe ich dann meiner Mutter, die im Gegensatz zu mir gern Thriller liest, geschenkt. Dann habe ich doch danach gegriffen und es in einem Rutsch durchgelesen, unkommunikativer Besuch, der ich war.

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