Tanya Stewner: Wie weckt man eine Elfe (1) [Rezension]

Meine beiden Mädchen sind gerade ganz der Autorin Tanya Stewner verfallen. Nach „Liliane Susewind“ ist es nun die „Elfen“-Trilogie, die sie zum Lesen bringt und die ihre Fantasy anregt. Gerade überlegen sie, was wohl passieren könnte, wenn Liliane und Jesahja mal auf Florentine und Pauline treffen würden.

Cover (c) Fischer Verlage

Florentine und Pauline Buchmacher sind Zwillinge und der Familienname ist bei Buchmachers Programm: Der Vater arbeitet in einem Verlag, die Mutter ist Buchhändlerin und Pauline schreibt Geschichten, die nicht nur bei ihrem Vater Begeisterung hervorrufen. Nur Florentine scheint nicht so richtig dazu zu gehören, ihre Leidenschaft und ihr Talent zum Malen hält sie geheim, aus Angst, dem Vergleich mit ihrer begabten Schwester nicht standhalten zu können.
Doch jeden Abend nimmt sich die Mutter Zeit für Florentine und sie lesen gemeinsam in dem Buch „Die kleine Waldelfe“, das Florentine hinter einem Regal im Laden der Mutter gefunden hat. Als sie hier auf ein geheimnisvolles Elfenritual stößt, kann sie nicht widerstehen, es auszuprobieren. Das Wunder geschieht und als Florentine die Augen öffnet, sieht sie eine kleine pummelige Elfe. Hummelbi, die so gar nicht so aussieht, wie man sich eine Elfe vorstellt, hat jede Menge zu tun, denn die Elfen sind in einen tiefen Schlaf gefallen.
Zunächst möchte Florentine ihr großes Geheimnis für sich behalten und nicht einmal ihrer Zwillingsschwester davon erzählen. Doch bald schon merkt sie, dass sie nur gemeinsam den Elfen helfen können und die beiden Mädchen müssen sich zusammenraufen.

Das Lesen und Vorlesen von „Wie weckt man eine Elfe“ macht einfach Spaß. Lebendige Dialoge, witzige Textstellen und eine eingängige, altersgemäße (aber nicht kindliche) Sprache tragen dazu bei. Meine Kinder lieben die witzigen Begebenheiten und kringeln sich vor Lachen, wenn die Elfen ihren „Elfentanz“ aufführen. Doch auch die Beschreibung der Gefühlswelt Florentines gelingt authentisch und für Kinder gut nachvollziehbar. Dass Tanya Stewners Elfen so gar nicht den in rosa Tüll gewandeten, zarten Geschöpfen, deren Bild sich einem gleich aufdrängt, entsprechen, macht einen besonderen Reiz aus. Diese Elfen hier sind pummelig, kleiden sich merkwürdig und sind laut und lebensfroh. Dabei sind sie ganz nach ihrem Motto „Elfen helfen!“ immer hilfsbereit.
Tanya Stewner versteht es, magische Welten mit Alltagsproblemen zu verbinden. Es geht nicht nur um die Elfen und mit welchen Mitteln sie im Verborgenen unsere Welt beeinflussen, sondern auch die Beziehung der beiden ungleichen Schwestern und ihre Stellung in der Familie spielt eine zentrale Rolle. Damit trifft sie auf die Lebenswelt der Kinder und macht die Erlebnisse in den Büchern greifbar und nachfühlbar.

Die Elfenkinder aus dem Tintenhain meinen dazu:

„Das Buch ist so toll, weil auch Fantasiegeschöpfe in dieser Geschichte vorkommen und eine wichtige Rolle spielen.“

„Ich mag es, dass es auch spannend ist und man hofft, dass es gut ausgeht.“

„Ich finde, dass es gut ausgedrückt ist und man kann sich reinfühlen, als ob man dabei ist.“

„Ich mag Zauberei!“

„Wie weckt man eine Elfe“ ist der erste Band einer Trilogie, die sich an Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren richtet. Meine siebenjährige Tochter war so begeistert von der Geschichte, dass sie das Buch zum großen Teil allein gelesen hat und inzwischen den zweiten Band liest.

Das Lied mit dem Elfentanz gibt es auch auf Tanya Stewners Homepage. Perfekt zum Mitsingen: Lalala ohloh la! Ich wusste gar nicht, dass die Autorin die Titellieder auf den Hörbüchern selbst singt.


5 FaesschenTanya Stewner: Wie weckt man eine Elfe

Cover (c) Fischer Verlage
Gebundene Ausgabe
Seiten: 240
Verlag: Fischer Schatzinsel
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596854180
ISBN-13: 978-3596854189

Leseprobe

Die Reihe

1.    Wie weckt man eine Elfe?
2.    Eine Fee ist keine Elfe
3.    Das Einhorn im Elfenwald

eingetragen in Challenge Deutschsprachige Autoren 2013

© Tintenelfe

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