Kerstin Gier: Saphirblau – Liebe geht durch alle Zeiten (2) [Rezension]

Ob ich meine Tochter Gwendolyn nennen soll?! Nach dem zweiten Band der Edelsteintrilogie habe ich ein solches Wohlfühlgefühl (kann man das so sagen oder ist das doppeltgemoppelt?) beim Gedanken an den Namen, dass ich ihn ganz bezaubernd finde.

Cover Saphirblau (c) Arena Verlag

Inhalt:
Gideon und Gwendolyn sind bis über beide Ohren verliebt. Doch Liebe unter Zeitreisenden birgt ungeahnte Tücken. Gut, dass Gwendolyn jede Menge Ratgeber an ihrer Seite weiß, sei es nun ihre beste Freundin Leslie oder Geisterfreund James. Nur Xemerius, ein leicht anhänglicher Wasserspeier, sorgt eher für Turbulenzen, als dass er hilft. Und als Gideon und Gwendolyn ein weiteres Mal in die Fänge des Grafen von St. Germain geraten, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt … (Klappentext)

Nahtlos schließt die Geschichte an den ersten Teil „Rubinrot“ an. Wenn es passt, wird unaufdringlich auch auf zurückliegende Ereignisse verwiesen, so dass man auch nach längerer Pause problemlos wieder in die Zeitreisegeschichte einsteigen könnte.

Ein wenig skeptisch war ich als Xemerius, der Wasserspeierdämon auftauchte, da ich befürchtete, dass er als klamaukartiger Sidekick dienen sollte. In gewisser Weise tut er das auch, aber ich fand es nach einer Weile erfrischend und passend, insbesondere da er über hilfreiche Fähigkeiten verfügt. Die Szenen, in denen Gwendolyn das gesellschaftliche Leben bei einem Rudolf-Mooshammer-Verschnitt lernen soll (Danke, Andrea, für diesen Vergleich!), sind besonders köstlich und von Gwendolyn treffend kommentiert. Die Liebesgeschichte steuert auf einen Höhepunkt zu und ich weiß es sehr zu schätzen, dass es sich mal nicht um eine nervenaufreibende Dreicksbeziehung handelt, sondern einfach mal ganz klare Verhältnisse bestehen. Naja, fast – zumindest wissen die Protagonisten, was sie wollen.

Im zweiten Teil erfährt der Leser auch viel Hintergrundwissen über den Kreis der Zwölf und der Loge der Wächter, zum Teil sehr schön gestaltet über Zitate aus den Chroniken. Dass mir allerdings sofort als die Rede von der „Magie des Raben“ klar war, worum es dabei geht, während alle fast zwei Bücher im Dunkeln tappen, mag auch daran liegen, dass ich nun gerade erst „Wen der Rabe ruft“ gelesen habe.

„Saphirblau“ hat mir noch besser als der erste Band gefallen und ich bin sehr gespannt auf den dritten Teil „Smaragdgrün“, dessen erste Seiten ich bereits gelesen habe.

Gwendolyn ist übrigens ein Frauen- und Feenname in alten Sagen, mit keltisch/walisischem Ursprung und setzt sich in seiner Bedeutung aus Gwen (weiß, schön) und Dolen (Kreis, Mond, aber auch Blume) zusammen.

© Tintenelfe

5 FaesschenKerstin Gier: Saphirblau (2)

Cover Saphirblau (c) Arena VerlagGebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Arena (Januar 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401063472
ISBN-13: 978-3401063478
Altersempfehlung: ab 12 Jahre
Preis: 16,99€ [D]

Liebe geht durch alle Zeiten – Wiki

Die Trilogie “Liebe geht durch alle Zeiten”

  1. Rubinrot
  2. Saphirblau
  3. Smaragdgrün
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3 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Trackback: Kerstin Gier: Wolkenschloss [Rezension] | Tintenhain
  2. katnissdean
    Feb 03, 2014 @ 11:00:11

    Ich mag den Namen auch total ❤ Ich finde ihn ganz toll und ich mag auch die Abkürzung Gwen. Also ich kann Deine Überlegungen verstehen 😉

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