Kerstin Gier: Smaragdgrün – Liebe geht durch alle Zeiten (3) [Rezension]

Cover Smaragdgrün (c) Arena Verlag

Inhalt

Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann … (Klappentext)

Nicht nur, dass Gwendolyn starken Liebeskummer hat, seitdem sie erfahren musste, dass Gideon ihr seine Gefühle nur auf Anweisung des Grafen vorgespielt hat, nein, mehr denn je will sie herausfinden, was es mit dem Geheimnis der 12 Edelsteine auf sich hat und was eigentlich wirklich mit Paul und Lucy passiert, ist. Denn eins ist klar, so leicht schenkt sie niemandem mehr ihr Vertrauen.

Auch der dritte Teil ist voller Gefühle, Romantik und auch ein bisschen Kitsch. Durch Gwendolyns selbstironische Sicht und Leslies Humor wird es aber nach meinem Geschmack nicht schmalzig. Spannender als die Liebesgeschichte fand ich aber die Suche nach den Geheimnissen der Loge, auf die sich Gwendolyn auf eigene Faust begibt. Endlich setzen sich die Puzzelsteine zu einem Ganzen zusammen und ich habe schon sehnsüchtig auf die Szene des ersten Bandes gewartet, in der sich Gwendolyn selbst sieht. Leider entstehen im Laufe der Geschichte auch einige Logikfehler und Zeitparadoxa, wie zum Beispiel die Heilung von James.

Insgesamt hat mir die Trilogie sehr gut gefallen und ich könnte glatt noch mehr Zeit mit Gwen und Gideon verbringen. Immerhin kann ich ja nun ohne Spoilergefahr „Rubinrot“ auf DVD anschauen und im August mit „Saphirblau“ weitermachen. Die Bücher werden also weiterhin mein Regal zieren, nicht nur, um noch einmal darin blättern zu können, sondern auch wegen der liebevollen optischen Aufmachung der gesamten Trilogie. Nicht nur zieht sich die jeweilige Farbe durch das ganze Buch, sondern auch die Umschläge sind liebevoll gestaltet und mit ihrem Prägedruck auch haptisch etwas Besonderes.

© Tintenelfe

5 FaesschenKerstin Gier: Smaragdgrün (3)

Cover Smaragdgrün (c) Arena VerlagGebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Arena (Dezember 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401063480
ISBN-13: 978-3401063485
Altersempfehlung: ab 12 Jahre
Preis: 18,99€ [D]

Liebe geht durch alle Zeiten – Wiki

Die Trilogie “Liebe geht durch alle Zeiten”

  1. Rubinrot
  2. Saphirblau
  3. Smaragdgrün
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6 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Bücherphilosophin
    Feb 08, 2014 @ 11:37:54

    Das klingt ja viel versprechend 🙂
    Ich habe bisher nur „Rubinrot“ gelesen und hatte immer vor die anderen Teile nachzulegen, sobald sie gebraucht günstiger zu ergattern wären. Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich in den paar Jahren dem Jugendbuch-Genre entwachsen würde. Nun werde ich wohl nie erfahren, wie es endet 😉

    LG, Katarina 🙂

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    • Tintenelfe
      Feb 08, 2014 @ 12:35:44

      Das ist aber schade – vor allem, dass du dem Jugendbuch-Genre entwachsen bist.

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      • Bücherphilosophin
        Feb 08, 2014 @ 12:42:42

        Ich bedauere es selbst, vor allem dann wenn ich meinen Jugendbuch SuB durchstöbere.
        Wenn ich meine Jugendbücher anfange, merke ich aber, dass sie mich nicht mehr so begeistern, wie sie es vor ein paar Jahren noch taten.
        Wobei das nicht für alle Jugendbücher gilt und ich sicher noch das eine oder andere Jugendbuch lesen werde. LG, Katarina 🙂

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  2. Julia
    Feb 07, 2014 @ 21:21:23

    Mir hat das Ende gar nicht gefallen, das ist viel zu zuckersüss und zuwenig durchdacht. Zusehen zu müssen, wie die ganze Familie unaufhaltsam wegstirbt, finde ich erschreckend und gar nicht erstrebenswert, und die Vorstellung, die Ewigkeit mit meiner ersten Jugendliebe zu verbringen, ist rückblickend ziemlich gruselig. Schade, denn ansonsten mochte ich die Trilogie sehr…

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    • Tintenelfe
      Feb 07, 2014 @ 21:32:32

      Das mit der Unsterblichkeit fand ich auch dicke, aber es passte für die Lösung des Problems mit dem Grafen. Zu zuckersüß fand ich es nicht, genau der richtige Zuckergehalt für Marzipanherzen.
      Mir fehlte höchstens noch eine Erklärung bzw. die Bedeutung für das Besondere an der Magie des Raben. Es gab dann keinen Zusammenhang mehr zur Lösung.

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  3. garfieldsbuecherecke
    Feb 07, 2014 @ 20:00:51

    Hallöchen,
    schöner Blog und tolle Rezi! Da musste ich doch gleich mal Leserin bei dir werden! Wenn du möchtest kannst du ja gerne mal bei mir vorbeischauen: http://garfieldsbuecherecke.blogspot.co.at/ Würde mich sehr freuen!!
    LG Cornelia

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