Monatsrückblick Oktober/November/ Dezember [Statistik] [Challenges]

Schon lange gab es keinen Monatsrückblick mehr im Tintenhain. Nicht nur, dass er dem Zeitmangel zum Opfer fiel, auch habe ich in den letzen Wochen und Monaten immer weniger Zeit zum Lesen und vor allem Rezensieren gehabt. In diesem Beitrag gibt es deshalb die Bücher der letzten drei Monate.

Ready Player One CoverCover (c) Heyne VerlagCover (c) Rowohlt Verlag(c) Schneekluth (c) Lübbe Verlag(c) dtv-VerlagCover Lockwood & Co. Band 1(c) Random House Cover (c) Rowohlt Verlag

Gelesen habe ich also 9 Bücher, davon war Timos Parvelas wunderbares „Maunz und Wuff und der große Schneeball“ unser Vorlesebuch für die Weihnachtszeit.

Neu entdeckt habe ich Ernest Cline, mit dessen Buch „Ready Player One“ ich richtig viel Spaß hatte. Ein Buch, dass ich sogar beim Herumschleppen des Purzelchens im Laufen weiter gelesen habe. Ebenfalls zum ersten Mal habe ich etwas von Dieter Moor gelesen. Sein Buch „Was wir nicht haben, brauchen wir nicht“ wurde mir beim Braunschweiger Bücherstammtisch empfohlen.


Das Highlight der letzten Monate waren

Oktober

Ready Player One Cover

„Ready Player One“ von Ernest Cline ist ein Buch, das ich inzwischen auch schon verschenkt habe. In einer Zukunft, in der die Menschen in ihrem Elend nur noch Trost in einer virtuellen Welt finden, wird ein unfassbares Vermögen für denjenigen ausgelobt, der die Rätsel des verstorbenen Schöpfers der Cyber-Welt Oasis lösen kann. Der junge Wade kennt seitdem nur noch eins: Er muss die Rätsel lösen, koste es, was es wolle. Als er den ersten Hinweis entschlüsseln kann, wird man auf ihn aufmerksam. Es beginnt eine Jagd, bei der es um Leben und Tod geht und bei der er entscheiden muss, wem in der virutellen Welt zu trauen ist.

Das Buch ist nicht nur ein spannender Cyber-Thriller, der es versteht, den Leser in seinen Bann zu ziehen, sondern auch eine Hommage an die Computer-Spiele und Songs der 80er Jahre.


November

(c) Lübbe Verlag

Nachdem mich „Das Jesus-Video“, zu dem ich den Film bereits zweimal gesehen hatte, begeistert hatte, ging es nahtlos mit dem „Jesus-Deal“ weiter. Ich weiß nicht, wie oft ich diese beiden Bücher seitdem im Freundes- und Bekanntenkreis vorgestellt und weiter empfohlen habe. Andreas Eschbach, den ich seit Jahren sehr gern lese, konnte mal wieder auf voller Linie überzeugen. Besonders faszinierend fand ich neben dem einnehmenden und schlüssigen Jesus-Bild, das technische und physikalische Hintergrundwissen zum Thema Zeitreisen. Irgendwann war ich davon überzeugt, dass  Zeitreisen möglich sein müssen und ich beinahe verstehen würde, wie und warum. Beide Bücher waren sehr spannend und unterhaltsam und alle Handlungsstränge wurden aufgedröselt und zu einem Ende geführt.


Dezember

Cover Lockwood & Co. Band 1Der Dezember stand ganz im Zeichen von Lockwood & Co. Mit den drei Helden durfte ich ja bereits bei der Lesung im letzen Jahr Bekanntschaft schließen, die volle Faszination von Strouds Geisterwelt erfuhr ich allerdings erst jetzt.


Die größte Enttäuschung:

Wirklich enttäuscht war ich in den letzten Wochen von keinem Buch. Nur „Das Wochenende“ von Bernhard Schlink, das wir bei den Buchschätzern gelesen haben, habe ich abgebrochen. Letztendlich aber aus Zeitmangel.

 Logo SuB-Abbau

 Für die SUB-Abbau-Challenge habe ich immerhin ein Buch gelesen, nämlich „Blinde Vögel“ von Ursula Poznanski. Das Buch hat mich zu fesseln vermocht, doch es gab Szenen, die bis heute nicht aus meinem Kopf verschwunden sind und wenn ich daran denke, habe ich sofort wieder einen Knoten im Magen. Das Lied „Häschen in der Grube“ kann ich daher leider auch nicht dem Purzelchen vorsingen. Mir wird jedes Mal schlecht davon.  Die Challenge insgesamt gilt leider als gescheitert, da ich nur drei der zwölf Bücher gelesen habe.

Lesekreise

Die Buchschätzer haben sich natürlich in den letzten Monaten weiterhin getroffen. Zwar komme ich dank des Purzelchens immer etwas später dazu, aber immerhin kann ich an den geliebten Treffen teilnehmen. Gelesen haben wir zuletzt „Das Wochenende“ von Bernhard Schlink, naja, eigentlich haben es die anderen gelesen, da ich nicht über die ersten Seiten hinaus kam. Wenn in einem Buch viele Personen eingeführt werden, man aber nur immer mal ein paar Minuten am Stück zum Lesen kommt, kann das schon anstrengend sein. Insgesamt ist das Buch aber ganz gut weggekommen und bot ausreichend Diskussionspotential.

Zum obligatorischen Bücherwichteln im Advent haben wir uns wieder in einem Lokal getroffen. In einer lustigen Würfelrunde wurden dann die eingepackten Bücher zugewichtelt. Da aufgrund der neu eingeführten Regeln auch einige Bücher schon früher  ausgepackt, gab es zum Teil schon vorher Päckchenwünsche. Heiß gehandelt wurde Diana Menschigs Roman „So finster, so kalt“. Ich habe einen schönen Roman erwischt und freue mich auf Vicki Baums „Rendevouz in Paris„. Zum Lesekreisbuch des Jahres haben wir „Funny Girl“ von Anthony McCarten gekührt.
Weiter geht es im Januar mit dem Thema „Neubeginn“ – ratet mal, was ich da lese.

Buchtipps zum Thema habe ich dieses Mal bei meinem Bücherstammtisch bekommen. Der musste zwar auch mal ausfallen, aber im Dezember hatte es dann doch noch mal zu einem Treffen gereicht. Das nächste Treffen findet am 07. Januar um 19:30 Uhr im „Dialog“ statt. Wer mag, ist herzlich eingeladen. Man erkennt uns wahlweise an den Büchern auf dem Tisch oder an den Pommes-Portionen, die inzwischen irgendiwe dazu gehören.

Mein Buchclub hat „Hirngespenster“ von Ivonne Keller gelesen und ich habe mich richtig gefreut, dass das Buch bei den Frauen gut ankam. In der Vorweihnachtszeit haben wir einander Weihnachtsbücher vorgestellt. Als nächstes steht hier „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee auf dem Plan. Da ist wohl demnächst eine Büchereibesuch fällig.

Ich hoffe im nächsten Jahr wieder mehr zum Lesen und damit auch regelmäßiger zu einem Rückblick zu kommen. Ansonsten gibt es die eben quartalsweise. Vielleicht habt Ihr ja heute hier den einen oder anderen Lesetipp abstauben können.

Alles Liebe

die Tintenelfe

 

 

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Ein Kommentar (+deinen hinzufügen?)

  1. Aleshanee
    Dez 29, 2014 @ 11:16:55

    Huhu!

    Ich bin ja auch ein Fan von Eschbach und Jesus Deal möchte ich auch unbedingt lesen!!! Meine Mama hat das Buch und ich muss jetzt erstmal warten, bis sie es gelesen hat … Aber ich möchte eh vorher nochmal Das Jesus Video lesen, weil ich mich schon wieder an so viel nicht mehr erinnern kann ^^

    Den ersten Band von Lockwood hab ich ja jetzt auch schon länger auf dem SuB, da werd ich mich jetzt dann doch ranwagen – vor allem, da es ja eine ganze Reihe werden soll, so lange kann ich dann doch nicht warten, bis alle erschienen sind 😀

    Liebste Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
    Aleshanee

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