Lale Akgün: Kebabweihnacht [Tintenspritzer]

 

KebabweihnachtInhalt:
Umut ist ein Weihnachtsjunkie, dabei ist er Türke und vor allem Muslim. Seiner Meinung nach hat aber das eine mit dem anderen nichts zu tun. Man kann doch auch als Muslim Weihnachten feiern, ist nicht von Jesu Geburt sogar im Koran die Rede?! Umut kann sein Glück kaum fassen als er als Azubi im Kaufhaus in die Weihnachtsabteilung versetzt wird. Ab sofort kümmert er sich mit Begeisterung und vielen Ideen um die Dekorationswünsche der Damenwelt. Außerhalb der Arbeit kann Umut sich aber höchstens noch bei dem älteren Nachbarsehepaar auf Weihnachten freuen, denn sein Vater Arif verfällt zunehmend den Predigten der Imame einer radikalen Moschee. Weihnachten kommt ihm jedenfalls nicht ins Haus, das ist doch nur eine Verschwörung der Christen, um alle zu missionieren. In seiner Verzweiflung kommt Umut jedoch auf eine Idee, die das Fest in diesem Jahr auch zu seinem machen soll.
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Jennifer Wolf: Just friends [Rezension]

Die neuen eShorts der bittersweet-Reihe aus dem Carlsen-Verlag sind richtige kleine Apettithappen für zwischendurch. Als erstes habe ich mir „Just friends“ von Jennifer Wolf mit dem Handy auf dem Boden neben dem spielenden Purzelchen zu Gemüte geführt.

Cover (c) Carlsen Velag

Inhalt:
Zofia und Sean sind seit Kindertagen die besten Freunde und kennen einander in- und auswendig. Doch was, wenn aus Freundschaft Liebe wird? Zofia sucht verzweifelt Rat im Internet als ihr klar wird, dass sie sich in Sean verliebt hat. Wie kann sie die Freundschaft retten, ohne sich dabei selbst zu verlieren? Dass Sean schon seit einiger Zeit eine Freundin hat, ist dabei wenig hilfreich. Mehr

Cathy Siebenblatt: Mission Weihnachtself – Bruchlandung [Tintenspritzer]

Am heutigen Weihnachtstag erreichte mich diese kleine Kurzgeschichte von Cathy Siebenblatt, die als Mutter und Tagesmutter gern Geschichten für Kinder erzählt. Diese kleine, süße Weihnachtsgeschichte (nicht nur) für Kindergartenkinder hat sie für die Kinder des Jean-Paul-Kindergartens geschrieben.

Cover

Inhalt:
Die Kinder des Jean-Paul-Kindergartens staunen Bauklötze als an einem Vorweihnachtstag ein lautes Krachen im Garten zu vernehmen ist. Ein Wichtel mit dem merkwürdigen Namen Helgi hat versehentlich eine Bruchlandung hingelegt. Kein Wunder, denn eines seiner Rentiere ist verletzt. Ob die Kinder ihm helfen können?

Die kleine Geschichte ist ganz im Plauderton, in den man mit kleinen Kindern beim Geschichten erzählen verfällt, erzählt. Daher eignet sich die Geschichte gut zum Vorlesen. Außerdem findet sich der Schauplatz Kindergarten ganz nah an der Lebenswirklichkeit von jüngeren Kindern, und ich bin ganz sicher, dass einige Kinder sich in der Geschichte wiederfinden. Die Kinder haben alle ähnlich gewichtete Rollen, so dass hier keines die Hauptrolle übernimmt. Die bleibt dem putzigen Wichtel vorbehalten. Mehr

Gabriella Engelmann: Goldmarie auf Wolke 7 [Tintenspritzer]

Cover Goldmarie auf Wolke 7 (c) Arena Verlag

Inhalt:
Marie schwebt auf Wolke 7, als sie einen Job im Laden Traumzeit ergattert. Traumhaft ist vor allem auch der Ire Dylan, den sie dort kennen lernt. Dann geschehen plötzlich viele magische Dinge, die Marie sich nicht erklären kann. Die mysteriöse Nives spinnt ihre Schicksalsfäden und im Leben von Marie und ihrer Stiefschwester Lykke ist bald nichts mehr, wie es einmal war.

 

Märchenhafte Romantik verspricht dieses Jugendbuch und trotz meines Faibles für Märchen und Märchenadaptionen konnte es leider meine Erwartungen nicht erfüllen. Zwar gelingt es der Autorin, das Märchen von „Frau Holle“ in unsere heutige Zeit zu übertragen und dabei Romantik und Gefühl zu vermitteln, doch so richtig konnte ich mich nicht fallen lassen. Möglicherweise lag dies an den Zwischenkapiteln, die in einer magischen „Feenwelt“ spielen, wo Frau Holle und ihre Helferinnen darüber diskutieren, wie sie in die Geschicke der Menschen eingreifen möchten. Dadurch war grundsätzlich die folgende Handlung vorweg genommen. Mehr

Jan Weiler: Das Pubertier [Tintenspritzer]

Heute gibt es endlich mal wieder einen Tintenspritzer, das heißt also eine Kurzrezension. Jan Weilers aktuelles Buch „Das Pubertier“ ist mir bereits auf der Buchmesse aufgefallen und nun konnte ich es endlich lesen.
Cover - Das Pubertier (c) Rowohlt Verlag

Inhalt:

Sie waren süß. Sie waren niedlich. Jeden Milchzahn hat man als Meilenstein gefeiert. Doch irgendwann mutieren die Kinder in rasender Geschwindigkeit von fröhlichen, neugierigen und nett anzuschauenden Mädchen und Jungen zu muffeligen, maulfaulen und hysterischen Pubertieren. Aus rosigen Kindergesichtern werden Pickelplantagen. Nasen, Beine und Hinterteile wachsen in beängstigendem Tempo. Stimmen klingen wie verstimmte Dudelsäcke, aber die Kommunikation scheint ohnehin phasenweise unmöglich, denn das Hirn ist wegen Umbaus vorübergehend geschlossen. Und doch ist da ein guter Kern. Irgendwo im Pubertier schlummert ein erwachsenes Wesen voller Güte und Vernunft. Man muss nur Geduld haben, bis es sich durch Berge von Klamotten und leeren Puddingbechern ans Tageslicht gewühlt hat. Verdammt noch mal! (Klappentext © Rowohlt Verlag)

In zweiundzwanzig kurzweiligen Episoden erzählt Jan Weiler wie sich seine Tochter Clara in ein pubertierendes, oft anstrengendes, aber auch weiterhin liebenswertes Wesen verwandelt. Mit seinem wunderbaren Humor gelingt ihm dabei hervorragend zu unterhalten, und sicher gerade auch Eltern von Teenagern nicht nur sich selbst wiederzufinden, sondern vielleicht auch Parallelen zu den eigenen Kindern zu entdecken. Viel Neues gibt es natürlich nicht. Es sind die üblichen Themen, mit denen sich Eltern von Jugendlichen herumschlagen müssen: Unordnung, Nächte durchmachen und dafür die Tage am liebsten durchschlafen, Sprüche über nervige Eltern und natürlich die unvermeidliche Jugendsprache, die Erwachsenen so manches Rätsel aufgibt. Mehr

Jojo Moyes: Ein ganzes halbes Jahr – keine Rezension

Eigentlich mag ich sie nicht, diese Bücher von denen jeder sagt, dass man sie gelesen haben muss. Und schon gar nicht, wenn es sich dabei irgendwie um Liebesromane handelt, die die Bestsellerlisten stürmen. Ich kenne auch kein einziges Buch von Nicholas Sparks, Cecelia Ahern und wie sie alle heißen.

Warum ich nun „Ein ganzes halbes Jahr“ gelesen habe, weiß ich auch nicht so richtig. Heike von den Buchschätzern hat es beim letzten Lesekreisabend wärmstens empfohlen, da hatte ich es schon aus einem Impuls heraus in der Bücherei vorbestellt. Sie wollte es aber nicht gemeinsam lesen. Merkwürdig kam mir das vor, aber jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich das sehr gut verstehen. Es wird auch keine Rezension für dieses Buch geben, denn ich glaube nicht, dass ich die richtigen Worte dafür finden kann.

„Ein ganzes halbes Jahr“ habe ich mit einer Schlafpause von fünf Stunden gelesen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ich habe viel gelacht und noch mehr geweint. Die letzten Seiten konnte ich kaum erkennen, die Buchstaben verschwammen vor meinen Augen und hinterher war ich wie ausgelaugt, kaum noch fähig zu denken oder zu fühlen. Ich weiß nicht, wann ein Buch das zuletzt geschafft hat.

Während des Lesens dachte ich manchmal, dass es ein tolles Buch für einen Lesekreis ist. Es bietet viel Diskussionsstoff. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und bieten mit ihren verschiedenen Sichtweisen eine gute Grundlage für eine Auseinandersetzung mit Glück, einem erfüllten Lebensweg und der Bedeutung von Lebensträumen. Die Autorin geht das Thema mal humorvoll, mal nachdenklich, mal provokativ an und zeigt anhand ihrer Figuren vielgestaltige Entwicklungen auf.

Am Ende des Buches war mir jedoch klar, dass ich diese wunderbare, bewegende Geschichte nicht in einer Diskussionsrunde zerreden oder in einer Rezension auseinandernehmen möchte. Ich möchte noch ein wenig in meinem Gefühlskokon eingesponnen bleiben, mich an die witzigen Wortwechsel erinnern, die mich laut auflachen ließen, mich erinnern, wie ich mit angehaltenem Atem Seite für Seite weiterlas, unfähig, das Buch zur Seite zu legen. Noch einmal mit Will und Lou lachen, verzweifeln und fühlen, was Schicksal ist, was Leben bedeutet und auch darüber nachdenken, was im Leben wichtig ist und das Leben lebenswert macht.

© Tintenelfe

  5 Tintenfaesschen

Jojo Moyes: Ein ganzes halbes Jahr


Broschiert: 512 Seiten
Verlag: rororo; Auflage: 5 (21. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499267039
ISBN-13: 978-3499267031
Originaltitel: Me Before You
Preis: 14,99€

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Klappentext:

Lou & Will.

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.
Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

© Rowohlt Verlag

Leseprobe

Tintenspritzer: Aralorn – Der Verrat (Patricia Briggs)

Ganz spontan habe ich ich mir heute den zweiten Teil von „Aralorn“ gekauft als ich meinen Zug verpasste und abends sämtliche häusliche Erfordernisse und Adventskalender-Aktivitäten auf diesem Blog hintenan gestellt.
Über besser oder schlechter möchte ich keine Worte verlieren. Angesichts der späten Stunde vorerst nur soviel: Ich habe das ganze Buch in einem Rutsch durchgelesen. Wenn das nicht Magie ist! 😉

Ich hoffe, ich finde in den nächsten Tagen die Zeit, etwas mehr zu schreiben.
Aralorn 2 - Cover (c) Bastei Lübbe Verlag

© Tintenelfe

Tintenspritzer: Shades of Grey – Geheimes Verlangen (1) (E. L. James)

Cover (c) Goldmann Verlag

Die in Liebesdingen unerfahrene und naive Studentin Anastasia lernt in einem Interview den charismatischen und extrem gutaussehenden Industriellen Christian Grey kennen und ist zutiefst beeindruckt. Unfassbar erstaunt muss sie feststellen, dass auch Christian, dieser unerreichbare Typ, der nie mit einer Frau gesehen wird, ausgerechnet an ihr Interesse hat. Doch das Ganze hat natürlich einen Haken, denn Christian hat kein Interesse an einer normalen Beziehung, er legt Anastasia einen  Vertrag vor, der sie in die Welt der BDSM-Praktiken einführen wird. Die junge Frau fühlt sich abgestoßen und fasziniert zugleich und während sie noch mit sich, ihrer „inneren Göttin“ und ihrem Unterbewusstsein hadert, verliert sie sich immer mehr in ihren Gefühlen für Christian.

Die Handlung von „Shades of Grey“ ist überschaubar und für 500 Seiten recht dürftig. Aber Absicht des Romans ist wohl auch weniger, mit einer guten Geschichte zu unterhalten als vielmehr mit einer Fülle, ja fast schon Aneinanderreihung von Sexszenen, die mal mehr, mal weniger derb ausfallen, zu polarisieren. Gerade am Anfang lasen sich die Szenen eher wie Gebrauchsanweisungen als wie Erotik, nicht zuletzt da Christian jede seiner Handlungen auch noch ankündigen muss. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber an den Schreibstil, der mit sehr vielen Wiederholungen und mangelnder Wortgewandtheit wenig zu überzeugen vermag. Über Anastasias „innere Göttin“ und die Gespräche mit ihrem Unterbewusstsein ist in vielen Rezensionen bereits geschrieben worden. Mich hat es ehrlich gesagt auch genervt und für mich ist auch klar, dass ich die weiteren Teile nicht lesen muss.

 

2 Faesschen
E. L. James: Shades of Grey – Geheimes Verlangen (1)
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (30. Juni 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442478952
ISBN-13: 978-3442478958
Originaltitel: Fifty Shades of Grey

© Tintenelfe

Tintenspritzer: „Ashes – Tödliche Schatten“ (Ilsa J. Bick)

Nachdem ich den ersten Teil von Ilsa J. Bicks Ashes-Trilogie „Brennendes Herz“ gelesen hatte, war ich schier begeistert. Das Buch ließ sich super gut lesen und ich war in Rekordzeit durch. Das Buch war spannend, es gab eine kleine unaufdringliche Liebesgeschichte und man konnte sich ganz auf die Protagonistin Alex und ihren Überlebenskampf einlassen.

Cover (c) Ink

Mit großer Erwartung sah ich also dem zweiten Band „Tödliche Schatten“ entgegen. Das Buch liest sich genauso leichtgängig wie der erste Teil, jedoch war ich spätestens in der Hälfte des Buches schwer versucht, das Lesen abzubrechen. Der Roman bietet inhaltlich wenig Neues und das, was an Hintergründen und Zusammenhängen erklärt wird, wurde für mich nicht allzu viel durchsichtiger. Nicht nur, dass sehr viele neue handelnde Personen hinzukamen und auch die Geschichte aus acht verschiedenen Perspektiven erzählt wurde, ich habe letzten Endes auch nicht so recht verstanden, wer da nun gegen wen vorgeht und warum. Vielleicht konnte ich mich auch schlecht darauf konzentrieren, weil der Roman hauptsächlich von einer Aneinanderreihung von Gewaltorgien und Ekelszenen lebt.
Manchmal hatte ich noch den Gedanken, dass wir ja mit den Tieren genauso verfahren, wir halten sie in Herden, bewahren das Fleisch in Kühlkammern auf, braten uns Steaks und Burger. Ilsa J. Bick verwendet hier auch konsequent identische Begriffe. Aber bei der Beschreibung von schlürfenden Geräuschen beim Verzehren von Augäpfeln, dem Abschneiden und rohen Genuss von Körperteilen bei lebendigem Leibe und schließlich eines sich drehenden Grillspießes mit einem geschlachteten Kind ist dann doch Schluss. Ich spreche hier übrigens die ganze Zeit von Menschen, nur dass da keine Missverständnisse aufkommen.

Ich will jetzt nicht mal darauf herumreiten, dass diese Gewaltexzesse für ein Jugendbuch ungeeignet sind, vielmehr finde ich, dass das überhaupt nicht nötig ist.
Ilsa J. Bick habe ich bisher als eine sehr wortgewandte Autorin kennengelernt. Daher enttäuscht es mich doch sehr, mit welchen primitiven Mitteln sie die Gewalt in ihrem Endzeitszenario darstellt. Das geht auch subtiler.

Ich werde die Reihe jedenfalls nicht weiter empfehlen, schon gar nicht an junge Menschen im vom Verlag empfohlenen Alter von 14 bis 17 Jahren.

Ich weiß, dass viele das Buch toll fanden, aber ich bin echt enttäuscht…

Ashes 2: Tödliche Schatten – Ilsa J. Bick
Gebundene Ausgabe: 571 Seiten
Verlag: Ink
ISBN-10: 3863960068
ISBN-13: 978-3863960063
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: Shadows
Preis: 19,99€

* Bei einem „Tintenspritzer“ handelt es sich nicht um eine Rezension im eigentlichen Sinne, sondern um einen Kurzkommentar.

© Tintenelfe

Brodi Ashton: Ewiglich die Sehnsucht (1) [Tintenspritzer]

Für „Ewiglich die Sehnsucht“ gibt es von mir nur einen Tintenspritzer (Kurzrezension), da das Buch einerseits schon x-Mal rezensiert wurde und andererseits mir eine Rezension irgendwie schwer fällt. Doch am besten von vorn.
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(c) Oetinger Verlag

Klappentext:

Wenn die Unsterblichen das größte Opfer verlangen…

Jack ist Nikkis große Liebe. Eine Liebe, die sie durch die Finsternis der Unterwelt getragen hat. Endlich, nach hundert Jahren der Sehnsucht, kehrt Nikki zurück. Doch ihr bleibt nur ein halbes Jahr … Ihre Freunde und ihr Vater glauben, dass sie einfach abgehauen war, doch in Wirklichkeit hat der Rockmusiker Cole sie mit in die Unterwelt genommen. Cole ist ein Unsterblicher, der sich von den Gefühlen der Menschen ernährt Nur Nikkis Liebe zu Jack hat sie davor bewahrt zu sterben und ihr ermöglicht, auf die Erde zurückzukehren. Cole, mit dem sie ein seltsam enges Band verbindet, bedrängt sie, mit ihm gemeinsam in der Unterwelt zu herrschen. Doch Jack, der Nikki niemals wieder verlieren möchte, riskiert alles für sie … Große Gefühle, verzweifelte Hoffnung – der Sehnsuchtsroman von der wahren Liebe

Der erste Band der Ewiglich-Trilogie verbindet ein modernes Setting mit Elementen aus dem „Orpheus“ und „Eurydike“-Mythos

Ich habe das Buch verschlungen, und Brodi Ashton hat mir das mit ihrem eingängigen, flüssigen Schreibstil sehr leicht gemacht. Schwieriger fand ich dann schon ihre Charaktere. Mit Nikki bin ich nur wenig warm geworden, ich konnte sie vor allem am Anfang so gar nicht verstehen. Auch zu Jack habe ich keinen rechten Zugang gefunden. Nikkis Freundin Jules bekommt bei weitem nicht die Aufmerksamkeit, die ihr zusteht und bis auf Cole bleiben sämtliche Figuren blass. Cole ist meiner Meinung nach der interessanteste Charakter und vielleicht der einzige, bei dem ich die Handlungsmotive wirklich nachvollziehen kann. Über Meredith hätte ich gern noch mehr erfahren.

Wirklich entschädigt haben mich dann die Rückblenden, in denen erzählt wurde, wie es dazu kam, dass Nikki mit Cole ins ewigseits gegangen ist.

Mir hat der Bogen von der ägyptischen/griechischen Mythologie in die Jetzt-Zeit sehr gut gefallen und er ist es letztendlich auch, der die Spannung in dem Buch erzeugt und die Geschichte zu etwas Besonderem macht.

Man ahnt schon, wie es im zweiten Band „Ewiglich die Hoffnung“ weiter gehen wird und ich denke, dass ich ihn auch lesen werde. Nur hoffe ich, dass ich mich dann noch erinnern kann, denn ich fürchte, mir werden die Figuren bis voraussichtlich Dezember ein wenig entglitten sein.

©Tintenelfe

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