Frankfurter Buchmesse – ich komme!

Der Koffer ist gepackt. Die Fahrkarten hab ich dieses Mal nicht verbummelt. Das Presseticket ist ausgedruckt. Ich weiß halbwegs, wie ich zu meiner Unterkunft bei Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshine komme. Handynummern mit allen ausgetauscht, mit denen ich mich treffen will. Terminplan ist ausgedruckt und viel zu voll.
Irgendwas vergessen?! Mehr

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Meine Highlights der Leipziger Buchmesse [Messebericht #lbm17]

Drei Tage Buchmesse, jede Menge Erlebnisse, Gesichter, Bucheindrücke und Verlagskontakte. Ich möchte noch einmal in Erinnerungen schwelgen und von meinen Highlights berichten. Die Buchmesse startete erst einmal mit einem kleinen Desaster, denn am Dienstag erfuhr ich, dass etwas mit unserer Buchung der Pension vom letzten Jahr schief gegangen war. Bevor ich in Panik ausbrechen konnte, hatte die Wirtin jedoch schon eine Ersatzidee, die sich als Ferienwohnung etwas außerhalb entpuppte. Hier wurden wir während der Buchmesse nach Strich und Faden verwöhnt, so dass meine Cousine Katja und ich demnächst wohl hier unser Quartier aufschlagen werden. Mehr

Die Buchmesse naht!

lbm16Bei mir funktioniert das mit dem Kalender inzwischen so: Es wird alles sofort eingetragen, was an Terminen kommt. Kindergeburtstage, Arzttermine, Partys, Purzelchentreffen, Lesekreise, Stammtisch und natürlich die Buchmesse. Dann werden die Termine wieder aus dem Gedächtnis gestrichen, damit Platz für andere tausend Dinge ist. Sonntags schaue ich abends auf den Kalender und sehe, was in der Woche ansteht. Dann wird instruiert und ggf. geplant.

Die Buchmesse kommt nun nicht ganz überraschend, ich hatte meinen Countdown gemeinsam mit Euch und dem Literaturquiz. (Überraschender ist dafür, dass heute Abend Bücherstammtisch ist und ich vorher noch in unserem Männersprachkurs vorbei muss.) Mehr

Frankfurter Buchmesse [Messebericht]

TicketsSeit Jahren fahre ich zur Buchmesse – nach Leipzig. Frankfurt erschien mir immer so weit weg. Doch in diesem Jahr wollte ich mir einfach mal selbst ein Bild machen. Da gibt es ja immer die Stimmen, die meinen, die Frankfurter Buchmesse sei viel besser und die Leipziger so stümperhaft. Wirklich? Mehr

Wo sind denn nur die Tickets?! [Buchmesse]

Panik! Wo sind denn nur die Bahntickets, die ich vor drei Wochen gekauft habe, um zum ersten Mal zu Frankfurter Buchmesse zu fahren?!  Nachdem der ganze Schreibtisch endlich mal wieder aufgeräumt ist, finde ich die Tickets im Ablagestapel im Wohnzimmer. Gerettet!

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Leipziger Buchmesse – Tag 3 [Messebericht]

Zum ersten Mal seit zwei Jahren bin ich wieder an einem Samstag auf der Messe gewesen. Zuvor war es mir immer zu voll gewesen, aber da ich dann immer die ganzen Bloggerevents verpasse, dachte ich, ohne Babybauch ist das ja auszuhalten. Vor allem gab es ja dieses Mal auch eine Rückzugsmöglichkeit in die Bloggerlounge. Lesungen habe ich an diesem Tag wohlweislich gemieden. Da hatte ich einige wenige bereits am Donnerstag und Freitag besucht.
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Leipziger Buchmesse – Tag 2 [Messebericht]

Gestern konntet ihr ja schon erfahren, wie es mir am ersten Tag auf der Leipziger Buchmesse ergangen ist. Kaum zu glauben, dass der zweite noch besser werden konnte. Ich habe übrigens zum ersten Mal heraus gekriegt, wie ich überall WLAN haben kann. So in Verbindung mit Social Media ist das Ganze auch gleich nochmal so lustig. Wie ich das heraus gekriegt habe? Ich habe einfach mal gefragt! Ich komme mir ja ehrlich gesagt mit dem Presseausweis total blöd vor und trau mich dann immer nicht. Aber es hat schon so seine Vorteile.
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Leipziger Buchmesse – Tag 1 [Messebericht]

Was für eine Aufregung! Das erste Mal ohne das Purzelchen unterwegs und dann auch noch zur Buchmesse! Das arme Kind musste bestimmt drei Mal der abreisenden Mama winken, da ich wie ein aufgescheuchtes Huhn immer wieder zurück kam, weil ich was vergessen hatte. Dass auch die beiden Zettel mit den Terminen noch auf dem Schreibtisch lagen, fiel mir erst auf der Autobahn ein. Doch Gebummel durfte nicht sein, denn in Magdeburg wollte das Schnuffelchen Kathleen abgeholt werden. Mehr

Meine Buchmesse 2014 [Bericht Tag 2]

Programm LBM14Am zweiten Tag der Messe war mein Tag schon vorher komplett durchgeplant. Ich konnte es einfach nicht lassen, das Programm mit vielen bunten Markern zu verzieren und bin dann doch von einer Lesung zur anderen gelaufen. Zwischendurch habe ich mich mit der bezaubernden Kathrina Gruyters vom Carlsen Verlag getroffen, die mir die neuesten Titel präsentierte und meinem Purzelchen ein total süßes, unkaputtbares Baby-Pixi schenkte. Nach dem Besuch am Carlsen-Stand kann ich es sowieso kaum erwarten, dass das Purzelchen ins Bilderbuchalter kommt. Während ich in Jugend-, Kinder- und Babybüchern schwelgen konnte, musste sich mein armer Mann mit lauter Mädchen im Teenager-Alter bei Nina Blazon zur Signierstunde anstellen. Er hat es aber tapfer überstanden.

Begonnen hat mein Messetag allerdings auf der Fantasy-Leseinsel, wo ich mich schon auf Diana Menschig freuen konnte. Nach „Hüter der Worte“ (Rezension), erscheint in den nächsten Tagen ihr aktueller, märchenhafter Fantasyroman „So finster, so kalt“. Die Entstehungsgeschichte des Romans lässt sich auf ihrer Homepage nachlesen. Ich freue mich riesig auf das Buch. Mein Buch ist das dritte signierte Exemplar – ob das eine magische Bedeutung hat?
Diana Menschig Lesung Diana Menschig signiert Diana Menschig signiert 2

Dann traf ich Jordis Lank am Stand des Verlagshauses El Gato. Sie bereitete sich gerade auf die Lesung zu ihrer Raukland-Trilogie vor. Erfreulicherweise las sie auf der Fantasy-Leseinsel aus dem ersten Band „Rauklands Sohn“, auch wenn der zweite Band „Rauklands Blut“ bereits erschienen ist. Der dritte Teil erscheint im April.
Jordis Lank

Kai Meyer las später auf der Fantasy-Insel aus seinem neuen Roman „Phantasmen„, der geisterhaften Grusel verspricht. Leider habe ich es nicht zur proppenvollen Lesung geschafft, dafür stand ich aber mit der netten Bloggerin Vicky von  TrollMuttis Bücherwelt in der Signierschlange.

Am Stand des Loewe-Verlags traf ich dann auf Arno Strobel, der mir auch gleich bei einem netten Gespräch mein neu erworbenes Exemplar von „Abgründig“ signierte. Ich habe nämlich ganz, ganz fest vor, endlich mal was von ihm zu lesen und dachte, mit einem Jugendthriller kann ich Hasenfuß ja nicht allzu viel falsch machen. (Meine Freundin Manu findet seine Bücher nämlich so toll, dass ich langsam das Gefühl bekomme, mir entgeht da etwas Entscheidendes.)
Natürlich habe ich auch anschließend noch die Lesung besucht, bei der allerdings die anwesenden Jugendlichen mehr gequatscht als zugehört haben, so dass es etwas anstrengend war. Dort habe ich auch einige Blogger getroffen, unter anderem die „Vielleserin“ Marie.
LBM - Arno Strobel

Ganz gespannt war ich auch auf die Lesung von Tom Grote mit seinem Roman „Wolfsburg! Ein Liebesroman„. Ich musste doch unbedingt wissen, was so liebenswert an Wolfsburg ist. Es ist… die Liebe! Tom Grote zog vor ca. vier Jahren der Liebe wegen in die VW-Stadt und hat inzwischen doch auch so manche liebenswerte Seite an der Stadt, in der sich alles um VW dreht, entdecken können. Das Buch muss ich unbedingt lesen, schließlich hat Wolfsburg doch auch Einfluss auf meine Wahlheimatstadt Braunschweig. Das geht schon bei den Schließzeiten des Kindergartens los.
LBM14 - Tom Grote

Das Interview mit Stefan Bachmann, der gerade seinen phantastischen Roman „Die Seltsamen“ bei Diogenes veröffentlicht hat, konnte ich leider nicht komplett genießen. Der Zeitplan war einfach zu dicht und stehen konnte ich auch kaum noch. Immerhin bekam ich soviel mit, dass der junge Autor mich auf sein Buch neugierig machen konnte. Es war sehr interessant zu hören, wie das Buch entstand und welche Einflüsse dabei eine Rolle spielten. Demnächst wird er „Die Seltsamen“ auf einer Lesereise vorstellen. Dabei wird er auf Deutsch lesen, was ihm sein eigenes Buch, fast schon wie ein fremdes erscheinen lässt. Stefan Bachmann lebt in der Schweiz, sieht sich selbst aber als Amerikaner.
LBM14 - Stefan Bachmann

Ein wirkliches Highlight gab es noch zum Schluss mit dem Bloggertreffen von Randomhouse. Man konnte sich dort mit vielen Verlagsmitarbeitern und Autoren unterhalten, aber vor allem endlich auch mal bisher nur virtuell bekannte Blogger wie zum Beispiel Christian und Mandy von Buchblog um die Ecke live treffen. Ganz besonders gefreut habe ich mich über die Buchstabenfängerin Stephanie und das Schnuffelchen Kathleen! Es ist ist toll, dass ich Euch mal drücken konnte. Ihr seid genauso, wie ich mir Euch vorgestellt habe!

Außerdem traf ich Kathrin Lange, Zoë Beck und Tom Grote. Man merkte Zoë zwar an, dass dieser Rummel mit vielen Menschen so gar nicht ihrs war, aber sie nahm es mit Humor und ich fand das Gespräch sehr nett. Mein einziges wirkliches Lesevorhaben für dieses Jahr lautet ja „In diesem Jahr lese ich endlich was von Zoë Beck!“ und ich denke, das war jetzt der Anstupser. Die Frau ist so bezaubernd, wie sehr müssen es dann ihre Bücher sein?!
LBM14 - mit Zoe Beck und Schnuffelchen
Nach diesem erfüllenden Tag ging es dann nach Hause. Die Kinder waren noch wach und freuten sich über das signierte Buch von Timo Parvela und die „Warrior Cats“-Buttons. Die Große begann gleich, in dem Ella-Buch zu lesen.

Was ich außer vielen Eindrücken, Begegnungen mit tollen Menschen und unvergesslichen Erlebnissen von der Messe mitgebracht habe. erfahrt ihr in den nächsten „Neuzugängen“.

Den Bericht zum ersten Tag findet Ihr hier.

Meine Buchmesse 2014 [Bericht Tag 1]

Buchmesse 2014Die diesjährige Buchmesse in Leipzig bin ich ganz ruhig und entspannt angegangen. Zum ersten Mal habe ich mich als Bloggerin akkreditieren lassen, was problemlos und unkompliziert klappte. Auch der Empfang auf der Messe war sehr nett.

Das Programm habe ich mir zum ersten Mal angeschaut als ich bereits schon dort war. Am Donnerstag gab es dann aber doch nicht so viele Veranstaltungen, die ich unbedingt besuchen wollte, so dass ich mich ein wenig treiben lassen habe und mir die vielen, vielen Messestände angeschaut habe. Highlights gab es dabei natürlich trotzdem.

Timo Parvela - Leipziger Buchmesse 2014Recht spontan besuchten wir Timo Parvela, den Autor der „Ella“-Bücher im Skandinavien-Forum. Mit unseren Kindern lesen und hören wir die Bücher mit Begeisterung, denn der Humor ist so köstlich, dass wir alle etwas davon haben. Der Finne las dann auch auf Finnisch aus seinem neuen Buch „Ella und der Millionendieb„.  Als er in die verständnislosen Gesichter der Kinder blickte, las er erst lauter, dann langsamer und gab schließlich schmunzelnd an die Moderatorin Elina Kritzokat ab. Sie las dann auf Deutsch und mit einem Blick ins Publikum konnte man sich davon überzeugen, dass Parvelas Bücher bei Jung und Alt gleichermaßen gut ankommen. Natürlich gab es dann für unsere Mädels ein signiertes Buch, das gestern abend sofort angelesen wurde.

Später waren wir noch bei einer kleinen Lesung von Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz (alias Anne Hertz), die aus ihrem aktuellen Buch „Die Sache mit meiner Schwester“ mit verteilten Rollen lasen. Das Buch habe ich bereits gelesen und ich hoffe, ich schaffe demnächst auch noch die Rezi. Auf jeden Fall ist es ein wenig anders als die früheren Bücher und enthält augenzwinkernd auch autobiographische Anspielungen.

Anne Hertz - Leipziger Buchmesse

Anschließend gab es einen kleinen Spurt auf die Fantasy-Leseinsel, wo um 17 Uhr der Förderpreis für Phantastische Literatur “Seraph” zum bereits dritten Mal von der Phantastischen Akademie (Verein zur Förderung phantastischer Literatur im deutschsprachigen Raum) für die besten Romane des Genres in den Kategorien “Bestes Debüt” und “Bestes Buch” verliehen wurde. Die Shortlist findet Ihr hier.

Oliver Graute von Feder & Schwert führte durch die Preisverleihung. Den Preis für das „Beste Buch“ erhielten Ju Honisch für ihren Roman „Schwingen aus Stein“ (Feder&Schwert) und für das „Beste Debüt“ konnte sich Katharina Hartwell mit „Das Fremde Meer„(Berlin Verlag) freuen.
Seraph 2014 - Hartwell Seraph 2014 - Ju Honisch

Der Preis der Leipziger Buchmesse ging übrigens an:

Kategorie Belletristik

Saša Stanišiċ: Vor dem Fest“ (Luchterhand Literaturverlag)

Sachbuch/Essayistik:

Helmut Lethen: Der Schatten des Fotografen“ (Rowohlt Berlin)

Kategorie Übersetzung

Robin Detje: Europe Central“, übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von William T. Vollmann (Suhrkamp Verlag)

Mehr von der Buchmesse gibt es dann morgen. Am Freitag war nämlich jede Menge los.

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