Dagmar Bach: Zimt und zurück (2) [Rezension]

Cover (c) Fischer KJB

Seit Vicky in Parallelwelten springen kann, ist ihr Leben ganz schön kompliziert geworden. Trotzdem schwebt Vicky auf Wolke Sieben, denn sie ist seit kurzem mit Konstantin zusammen, dem coolsten Jungen der ganzen Schule. Aber wie verhält man sich eigentlich, wenn man einen Freund hat? Vielleicht ist so eine Parallel-Ich sogar ganz praktisch – damit kann sie nämlich in der Parallelwelt »üben«, ein bisschen weniger schüchtern zu sein! Aber Vicky hat die Rechnung ohne das Schicksal gemacht. Denn das hält für sie eine ganz schön große Überraschung bereit, als sie aus ihrer ganz persönlichen »Test-Umgebung« zurückkehrt … (Klappentext)

Mehr

Dagmar Bach: Zimt und weg (1) [Rezension]

Cover (c) Fischer Verlage

Stell dir vor, dein Leben gibt es doppelt! Victoria jedenfalls ist fest davon überzeugt, denn seit einiger Zeit  kommt es immer wieder vor, dass ihr ein Zimtgeruch um die Nase weht und sie für einige Momente an einen anderen Ort verschwinden lässt. Als dieses Sprünge immer häufiger und vor allem länger passieren, stellt Vicky fest, dass sie ein Parallelleben hat, in dem sie Tori genannt wird und statt der wissbegierigen Pauline ausgerechnet die arrogante Ziege Caroline ihre beste Freundin ist. Schlimmer noch, Tori nimmt in der Zwischenzeit offensichtlich ihren Platz ein und stiftet in Vickys Leben ordentlich Chaos. Wenn Vicky nun wenigstens wüsste, in wen sie denn nun wirklich verliebt ist und was eigentlich passiert, wenn sie verschwindet…

Mehr

Lena Hooge: Bauchgefühle [Rezension]

(c) Droemer Knaur Verlag

Inhalt:

Schönen Männern und gutem Essen kann Restaurant-Kritikerin Mari nicht widerstehen. Deshalb nascht sie bei jeder Gelegenheit – solange, bis ihr Bauch verrückt spielt: Sie wird schwanger und weiß nicht, von wem. Der attraktive Ben entwickelt sich vom unkomplizierten One Night-Stand zur ernsthaften Konkurrenz im Büro. Und was der wortkarge Simon im Schilde führt, durchschaut keiner so genau. Mari muss viel kosten, abschmecken und ausprobieren, bevor sie die Zutaten für ihr Glück-Menü beisammen hat. (Klappentext © Knaur Verlag)

Bist Du auch der Typ, der bei Kochshows die Leute im Publikum beneidet, wenn sie probieren dürfen? Der gern mal mit Rainer Calmund in der „Kocharena“ die Rollen tauschen und gleich den ganzen Teller leer essen oder sich wenigstens mal bei „Das perfekte Dinner“ bekochen lassen möchte? Dann sei vor diesem Buch gewarnt! Man kriegt nämlich echt Hunger, wenn man Mari, die ihre Leidenschaft für gutes Essen zum Beruf gemacht hat, bei ihrem Job als Restaurant-Kritikerin eines Gourmet-Magazins begleitet. Die junge, lebenslustige Frau weiß eigentlich recht genau, was sie will: Karriere machen und bloß keine feste Beziehung eingehen. Mehr

Alice Golding: Gesucht: Traummann mit Ente [Rezension]

Cover Traummann mit Ente

Inhalt:
So schwer kann es doch nicht sein, einen Roman zu schreiben! Und dann erst der Ruhm und das Geld! Die Hotelrezeptionistin Valerie ist überzeugt davon, dass ihr neues Leben als erfolgreiche Autorin nur wenige Augenblicke entfernt liegt. Enthusiastisch schreibt sie darauf los. Als sie ihrem Ente fahrenden Traummann Erik begegnet, erzählt sie ihm, dass sie Schriftstellerin sei. Doch dann zeigt Eriks Freund, ein bekannter Verleger, Interesse an dem entstehenden Roman und stürzt Valerie in Verlegenheit. Wenn sie doch nur schon mehr als drei Sätze geschrieben hätte! Nun ist guter Rat teuer, doch Valerie ist unbeirrbar und hat da auch schon eine Idee…

Alice Golding ist mit ihrem witzigen Chicklit-Roman ein Feuerwerk aus schlagfertigem Humor und originellen Ideen gelungen. Mehr

Teri Wilson: Ausgerechnet Mr. Darcy [Rezension]

(c) MIRA Taschenbuch Verlag

Inhalt:
Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass eine Frau mit fast dreißig nichts dringender braucht als einen Ehemann. Elizabeth Scott, 29 Jahre und 364 Tage alt, stellt da eine bemerkenswerte Ausnahme dar. Zum Leidwesen ihrer Mutter genießt sie ihr Singledasein. Selbst als ihr bei einer Hundeshow der begehrte Junggeselle Donovan Darcy begegnet, findet sie ihn einfach nur peinlich. Oder was soll sie von einem Mann halten, der erst mit ihr flirtet und ihre schönen Augen lobt – und dann behauptet, er hätte ihren Hund gemeint? Warum er ihr trotz allem nicht mehr aus dem Kopf geht, ist Elizabeth ein Rätsel. Es kann doch nicht sein, dass ausgerechnet dieser unmögliche Mr Darcy eine nie gekannte Sehnsucht in ihr weckt…? (Klappentext © Mira Taschenbuch-Verlag)

Natürlich war der Titel der Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte, vor allem da ich im Moment sowieso sehr gern im Chick-lit-Genre lesend unterwegs bin. Ich freute mich also auf eine leicht-amüsante Geschichte, die mich an Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ erinnern sollte, ohne dabei ein Abklatsch zu sein. Leider entpuppte sich „Ausgerechnet Mr. Darcy“ statt als romantische Liebesgeschichte (niemand hat Gesellschaftskritik erwartet) als ein Buch über ermüdendes Liebes-Hin-und-Her und Hundeschauen. Mehr

Rose Snow: Was sich liebt, das rächt sich nicht [Rezension]

Es ist jetzt etwa zwei Jahre her, dass ich Mayas Racheplanblog entdeckt hatte. Fast täglich erzählte Maya hier, wie sie mit ihrer Freundin Rachel einen Racheakt an ihrem Freund Holger ausgeheckt hatte und dieser nun völlig aus dem Ruder lief. Insbesondere da sich inzwischen herausgestellt hatte, dass Holger sie gar nicht betrogen hatte.
Doch eines Tages wurde der Fortsetzungsblog eingestellt. Umso mehr freute ich mich, als ich erfuhr, dass Mayas Racheplan nun mit dem Titel „Was sich liebt, das rächt sich nicht“ als Buch erscheint.
Cover Was sich liebt das...

Inhalt:
Maya ist wieder Single – und dabei kann es auch gerne bleiben. Denn die chaotische Maya stolpert beinahe prinzipiell von einer Katastrophe in die nächste. Gerade erst hat sich der Ex als Betrüger entpuppt, nun stellt sich heraus, dass die neue Wohnung auch nicht viel besser ist: Umgeben von neurotischen Nachbarn und der verrücktesten Hausordnung der Welt wird die Probezeit zum gelebten Horror. Einziger Lichtblick ist der gutaussehende Nachbar Holger, in den sich Maya auch prompt verliebt. Leider wird aus Wolke sieben ganz schnell Hölle acht – denn Holger hat nicht nur ein Geheimnis, er betrügt Maya auch noch. Grund genug, es ihm so richtig heimzuzahlen. Wie gut, dass Mayas durchgeknallte Freundin eine Racheagentur leitet. Ohne Mayas Zutun entspinnt sich ein verhängnisvoller Plan, der plötzlich verdammt schiefläuft … (Klappentext)
Mehr

Tina Wolf: Mit zwei Pampelmusen auf den Himalaya [Rezension]

Cover Mit zwei Pampelmusen... (c) Heyne Verlag

Inhalt:

Lisa ist ein Glückspilz. Die leicht chaotische Fotografin hat ein florierendes Studio in Hamburg, zwei tolle beste Freundinnen, und sie ist mit ihrer großen Liebe Bob verheiratet. Fehlt nur noch eins zum großen Glück: ein Baby. Aber das klappt einfach nicht. Lisa klemmt sich hinter das Projekt – der Himalaya ist ja auch bezwungen worden! Doch irgendwann verliert sie dabei Bob aus den Augen, und als er ihr eines Tages wegläuft, muss sie einsehen, dass im Leben nicht immer alles glattläuft … (Klappentext © Heyne Verlag)

Als mir gleich auf Seite 15 der obligatorische schwule beste Freund begegnete, war ich kurz davor, das Buch wieder weg zu legen. Gibt es eigentlich auch Frauenromane, in denen die Protagonistin keinen besten Freund hat, der unbedingt schwul sein muss?

Weiter ging es mit aneinander gereihten Beschreibungen von Episoden aus Lisas Leben, in denen die Leserin nicht nur Lisa, sondern auch ihre besten Freundinnen, ihre Familie und natürlich Bob, ihre große Liebe, kennenlernt. Da der Schreibstil einfach und unterhaltsam ist, kam ich aber schnell über das erste Drittel und damit über den fast schon langweiligen Teil hinweg. Mehr

Jana Voosen: Prinzessin oder Erbse? [Tintenspritzer]

Wie Ihr wisst, muss es bei mir ab und zu mal chick-lit mit einer ordentlichen Portion Herzschmerz, Romantik und Humor sein. Für diesen Augenblick stand nun seit einiger Zeit Jana Voosens Roman „Prinzessin oder Erbse“ in meinem Regal und der hatte nun endlich seine Chance.

Cover Prinzessin oder Erbse (c) Heyne Verlag)

Inhalt:
Fanny, gescheiterte Romanautorin und Dauer-Single, landet als Assistentin im Pressebüro der erfolgreichen Telenovela „Liebe à la carte” – und fühlt sich wie in eine ihrer eigenen Geschichten versetzt. Dramatische Szenen, Skandale und die ewige Frage »Wer mit wem?« beherrschen den Alltag hinter den Kulissen. Und dann ist da noch dieser Hauptdarsteller, der Fanny den Kopf verdreht. David ist einfach zu perfekt, um wahr zu ein. Und welche Rolle spielt Fanny denn nun wirklich in seinem Leben? Prinzessin? Oder Erbse? (Klappentext Heyne Verlag)

Jana Voosen gehört ja zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, wenn es um Liebe, Herzschmerz und Romantik geht. Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Lebendig und erfrischend erzählt sie von Fanny, die gerade von ihrem Literaturagenten abserviert wurde und nun bei einer Soap-Produktion als Presseassistentin einen neue Wege einschlägt. Natürlich begegnet ihr der absolute Traummann, der zunächst nicht nur unerreichbar scheint, sondern zudem auch ein Geheimnis verbirgt. Allerdings ist dieser „dunkle Fleck“ in der Vergangenheit schon recht schnell ziemlich offensichtlich, während Fanny ziemlich ahnungslos im Dunkeln tappt. Mehr

Anne Hertz: Flitterwochen [Rezension]

Cover Flitterwochen
Inhalt:
Ihre Flitterwochen hatte sich Tine ganz anders vorgestellt: Statt mit ihrem Mann im Flieger auf die Seychellen zu sitzen, wird sie kurz vor ihrer Hochzeit entführt – von einer 89-jährigen Oma, die Urne von Opa Heinzi unterm Arm. Ehe Tine weiß, wie ihr geschieht, ist sie auf der Flucht vor der Polizei und kutschiert Oma Strelow nach Kolberg, wo diese gedenkt, die Asche ihres geliebten Mannes zu verstreuen …
(Klappentext) Mehr

Pinguine lieben nur einmal (Kyra Groh) [Rezension]

Bei chick-lit bin ich ja doch eher wählerisch, ich bevorzuge deutsche Autorinnen und selbst da schaue ich immer nur nach ganz bestimmten. Was bin ich doch froh, dass ich „Pinguine lieben nur einmal“ nach dem Lesen der Leseprobe eine Chance gab, ich hatte eine wunderbar witzig-romantische Wohlfühlzeit.

Inhalt:
Felicitas (nur ihre Mutter nennt sie so, ihre Freunde sagen Feli zu ihr) ist kompliziert. Ordnung findet sie überbewertet. Deshalb hat sie auch kein Bücherregal. Und sie schämt sich nicht dafür, dass sie süchtig nach dem sat1 „Family Movie” am Dienstag ist, der so schön vorhersehbar ist – Happyend garantiert! Denn leider passiert es nicht oft, dass die Dinge so laufen, wie sie das gerne hätte. Lange dachte Feli, dass es Prinzessinnen-und-Prinz-auf-weißem-Ross-Beziehungen nur im Fernsehen gibt – bis sie Janosch vor die Füße fällt … Und so fangen doch die großen Liebesgeschichten an oder etwa nicht? (Inhaltsangabe vom Verlag)

Meinung:
Schon der Prolog, in dem Feli ihr Fernsehverhalten, insbesondere bezogen auf den obligatorischen Dienstagabend-Family-Movie, beschreibt und dabei feststellt, dass romantische, dramatische Geschichten immer nach Schema F aufgebaut sind, lässt einen schmunzeln. Dementsprechend unterteilt auch Ich-Erzählerin Feli ihre eigene Geschichte in die fünf Akte eines Dramas, ohne dabei zu vergessen, zu Beginn eines jeden Aktes sämtliche handelnden Personen aufzuführen – und bei dieser Gelegenheit auch alle, die auch nur irgendwie erwähnt werden, so dass auch etliche Berühmtheiten ihre Auftritte haben.

Im Grunde bedient Kyra Groh sämtliche Klischees eines chick-lit-Romans: Festgelegte Dramaturgie mit Happy-End, eine chaotisch-liebenwerte Protagonistin, die leider nicht essen kann, was sie will und der ein peinliches Missgeschick nach dem anderen passiert. Natürlich gibt es auch den tollen Mann, dessen harte Schale es erst einmal zu knacken gilt, und auch die liebevoll aufbauenden besten Freundinnen und der obligatorische schwule Freund, der ebenfalls auf der Suche nach dem Glück ist, dürfen nicht fehlen.

Alles schon mal dagewesen? Ja, und doch ist „Pinguine lieben nur einmal“ anders, denn Kyra Groh scheut sich nicht, dem Traummann Eigenschaften und Einschränkungen zu verpassen, die die meisten Frauen zurückschrecken lassen würden. Gleichzeitig gelingt es ihr, den Leser trotz der locker-leichten romantischen Atmosphäre nachdenklich zu machen.

Kyra Groh schreibt, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, gerade so als würde sie gerade mit der besten Freundin telefonieren und ich kann mir vorstellen, dass eine Lesung mit ihr ein ganz besonderes Vergnügen ist. Der lebhafte Schreibstil, die witzigen Dialoge, aber auch die ruhigeren Szenen wecken ein angenehmes Wohlgefühl. Die kurzen Kapitel (Szenen) trieben mich beim Lesen regelrecht voran. „Eins geht noch, dann mache ich wirklich Abendessen!“

Anfangs hatte ich den Eindruck, dass Feli mit ihrer übertrieben chaotischen Art in Sachen Sympathie punkten wollte, was mich eher genervt hat. Liebenswert wurde sie eigentlich erst später, als die Geschichte in tieferes Fahrwasser gelangte.

Vor einiger Zeit fragte eine Autorin in einer Leserunde: Was gehört für Euch zu einem chick-lit-Roman dazu? Meine Antwort lautete: Ich möchte lachen können, aber auch weinen. Ich möchte, dass Topf und Deckel sich finden und ich möchte mich ein bisschen in den männlichen Protagonisten verlieben können.

Das alles hat Kyra Groh mit „Pinguine lieben nur einmal“ erfüllen können.

Fazit:
Ein wunderbares Buch voller Witz und Romantik für Wohlfühlstunden am Kamin.

© Tintenelfe

 

5 Tintenfässchen

Kyra Groh: Pinguine lieben nur einmal

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (16. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442380448
ISBN-13: 978-3442380442
Preis: 9,99 €

Leseprobe

Autorin
Kyra Groh, ist 23 Jahre alt und lebt in Seligenstadt. Sie hat in Gießen Geschichte und Fachjournalistik studiert und arbeitet zur Zeit als Werbetexterin. „Pinguine lieben nur einmal“ ist ihr erster Roman.

Vorherige ältere Einträge

Hier gehts zur Top 100 Buchblogger
Die Top100 Literatur-Seiten im Netz