Nikola Scott: Zeit der Schwalben [Rezension]

Cover (c) Rowohlt Verlag

Es ist ein goldener Sommer im England der späten 50er Jahre: Die 16-jährige Elizabeth ist begeistert von den jungen Leuten, die sie auf dem Anwesen der Freunde ihrer Eltern in Sussex kennenlernt. Sie erlebt unbeschwerte Tage mit Ausflügen, Picknicks und Partys. Und sie verliebt sich prompt…
London, 40 Jahre später. Nach dem Unfalltod ihrer Mutter erhält Adele Harington einen mysteriösen Anruf: Ein Mann spricht von „neuen Spuren“ und nennt immer wieder ein Datum. Und dann steht plötzlich eine Fremde vor der Tür und behauptet, Teil der Familie zu sein… (Klappentext)

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Alexa Hennig von Lange: Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte [Rezension]

Cover (c) Thienemann-Esslinger

 

Weil Lisas Mutter als Kind mal beinahe entführt wurde, wird sie von Mutter und Vater rund um die Uhr überwacht und kann sich der Kontrolle ihrer Helikopter-Eltern kaum entziehen. Zu allem Überfluss ist die Familie nun auch noch an den Stadtrand gezogen, der Lisa wie ein „Alte-Leute-Planet“ vorkommt. Weit und breit keine Spielkameraden in Sicht. Bis sie erfährt, dass die Villa in der Nachbarschaft ein Waisenhaus werden soll. Ein Haus für Kinder ohne Eltern, das erscheint Lisa paradiesisch. Als sie beschließt, sich das Waisenhaus genauer anzuschauen, ist nur der Gärtner Lukas da, dem Lisa erzählt, sie sei ein Waisenkind und schon mal früher angereist. Vom eigenen Mut ganz angetan, nimmt sie eine angebotene Walnuss an, obwohl sie weiß, dass sie eigentlich allergisch auf Nüsse reagiert.
Diese Nuss befördert die Elfjährige nicht nur auf die Krankenstation des Waisenhauses, sondern stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf.

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Adriana Lisboa: Der Sommer der Schmetterlinge [Rezension]

Cover (c) Aufbau Verlag
Eine Fazenda in Brasilien, ein Sommer duftend heiß und schwer, zwei Schwestern wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Die neunjährige Maria Inês will Tänzerin werden, die vier Jahre ältere Clarice eine anerkannte Künstlerin. Ein Geheimnis, das keins hätte sein dürfen, lenkt die Leben der beiden Mädchen jedoch in andere Richtungen. Die rebellische Maria Inês wird Ärztin und lebt ein Leben zwischen Chic und Moderne während Clarice zur Fazenda der Eltern zurück kehrt. Erst spät, als erwachsene Frauen, können sie über das Geschehen in jenem Sommer sprechen und ihrem Leben neuen Halt geben.

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Karen Joy Fowler: Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke [Rezension]

Cover (c) Mahattan

Wie gut, dass ich nicht gern Klappentexte lese und auch Covern nicht allzu viel Aufmerksamkeit im Detail schenke. So wurde ich nicht um die Überraschung und das Erstaunen nach dem ersten Viertel des Buches gebracht. So wusste ich nur, es geht um eine Familiengeschichte und konnte mich ganz auf ein ungewöhnliches Erzählerlebnis einlassen. Und genau das empfehle ich auch jedem, der dieses Buch lesen mag: Nach dieser Rezension einfach das Buch kaufen, den Schutzumschlag entfernen (sollte man sowieso immer) und loslesen, ohne vorher noch mal nach rechts und links geguckt zu haben.

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