Irena Brignull: Die Prophezeiung der Hawkweed (1) [Rezension]

Cover (c) Fischer Sauerländer

Durch einen mächtigen Hexenfluch werden die beiden Mädchen Ember und Poppy in der Nacht ihrer Geburt meilenweit voneinander entfernt vertauscht.
Ember wächst in einem Hexenclan auf, unfähig die Kräfte der Natur zu beschwören oder auch nur die einfachsten Zauber auszuführen. Poppy hingegen passieren ständig unerklärliche Dinge, die dazu führen, dass sie von einer Schule nach der anderen fliegt. Ihre einzigen Freunde sind Katzen, die sie immer und überall finden und begleiten.

Ember und Poppy ahnen, dass sie anders sind als ihre Mitmenschen, und spüren täglich, dass sie als Außenseiter nicht dazugehören. Erst als sie einander begegnen und erstmals erfahren, was Freundschaft ist, erkennen sie, dass es für jede eine passendere, bessere Welt gibt. Doch noch wissen sie nichts von der uralten Prophezeiung, die ihr Schicksal bestimmen wird.

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C.C. Hunter: Shadow Falls Camp – Verfolgt im Mondlicht (4) [Rezension]

Cover Shadow Falls Camp - Verfolgt im Mondlicht

Inhalt:
Kylie hat es endlich geschafft: Sie hat herausgefunden, was sie ist. Doch damit ist nur eins von vielen Rätseln gelöst. Denn über ihre Art ist kaum etwas bekannt. Wie kann sie ihre übernatürlichen Kräfte einsetzen, und was ist das für ein geheimnisvolles Flüstern im Wald, das nur sie hören kann?
Außerdem verhält sich Lucas seltsam, nun da es sicher ist, dass sie keine Werwölfin ist. Derek hingegen akzeptiert ihre Identität und ist für sie da. War es falsch, ihn abzuweisen?
Als plötzlich ein furchterregender Geist auftaucht, muss Kylie sich beeilen, um jemanden der ihren vor einer schrecklichen Gefahr retten zu können. Dabei wird ihr mehr und mehr klar, dass Veränderungen unausweichlich sind, und alles irgendwann ein Ende finden muss. Vielleicht auch ihre Zeit im Shadow Falls Camp … (Klappentext)

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C.C. Hunter: Shadow Falls Camp – Erwacht im Morgengrauen (1) [Rezension]

Cover Shadow Falls Camp 2

Inhaltsangabe:
Von dem Moment an, als Kylie im Shadow Falls Camp angekommen ist, wollte sie nur eines wissen: Was bin ich? Umgeben von Werwölfen, Vampiren, Hexen und Gestaltwandler möchte Kylie endlich herausfinden, welche Art von Wesen sie ist, und was ihre übernatürlichen Kräfte zu bedeuten haben.

Kaum hat Kylie sich einigermaßen im Camp eingelebt, überschlagen sich die Ereignisse. Ihre übernatürlichen Fähigkeiten entwickeln sich, ein Geist taucht auf und warnt sie, dass jemand, den sie liebt, sterben wird, und eine Vampirgang zieht mordend durch die umliegenden Städte. Auch in Kylies Liebesleben ist keine Besserung in Sicht: Sie versucht zwar ihre Zeit mit Derek zu genießen, kann aber Lucas nicht vergessen.
Als sie ein Wochenende bei ihrer Mutter verbringen soll, um endlich Abstand zu gewinnen, findet sie auch dort keine Ruhe: Ohne den Schutz des Camps ist sie gefährlichen dunklen Mächten ausgeliefert und es kommt zu einem Kampf auf Leben und Tod.
(Inhaltsangabe vom Verlag)

Meinung:
Da der Klappentext die komplette Handlung des Buches zusammenfasst, verzichte ich auf eine eigene Inhaltsangabe. Im Grunde dreht es sich die ganze Zeit darum, dass Kylie herausfinden möchte, was für ein übernatürlich begabtes Wesen sie ist. Sie entwickelt immer mehr besondere Gaben, mit denen sie sich aber nie einer bestimmten Gattung zuordnen lässt. Ziemlich schnell ist klar, dass Kylie nicht nur aufgrund ihrer Fähigkeit Geister zu sehen, etwas Besonderes ist. Vielmehr entwickelt sie sich zum Supercharakter, was man sich eigentlich schon hätte denken können müssen.

Das Liebeskarussell im Camp dreht sich auch weiterhin munter weiter. Für Kylie wird es zunächst einfacher, da Lucas nicht da ist, trotzdem ist sie noch immer hin und her gerissen und ich denke, das wird auch erst mal so bleiben. Interessanter finde ich hier die Geschichte zwischen Miranda und Perry oder Holiday und Burnett. Es ist zwar irgendwie klar, dass sie zueinander finden werden, aber das Konfliktpotential zwischen den Partnern ist ganz anders gelagert. Ein vielversprechender Charakter, der bisher zu kurz kommt, ist Lucas‘ Begleiterin Fredericka. Ich hoffe, hier macht die Autorin noch mehr daraus.

Genervt war ich dieses Mal vor allem von den seitenweisen Erörterungen zum Wachstum von Kylies Brüsten, die sie „ihre Mädels“ nennt. Ich habe auch nicht ganz begriffen, wofür dieses Wachstum jetzt genau gut sein soll, außer um die Jungs verrückt zu machen. Oder so? Die „tollen Mädels“, die sie nun hat und ihre Wirkung auf Jungs, und die ständigen Gedanken ans Knutschen sind dann für Kylie auch wichtiger als mal zu überlegen, was der Geist will oder wer in Lebensgefahr ist. Sie fragt den Geist zwar immer mal wieder, aber wenn der nicht antwortet, na dann eben nicht. Gibt ja Wichtigeres.

Spannung kommt auch in diesem zweiten Teil nur selten auf und wenn ist sie nach wenigen Seiten wieder vorbei. Wie auch schon im ersten Teil wird von Anfang an angekündigt, dass es eine Bedrohung gibt, aber von gelegentlichen Kurzbesuchen des Geistes, der immer mal wieder daran erinnert, passiert bis zum Ende nichts. Dann jedoch passiert alles auf einmal und die letzten Seiten fliegen nur so dahin. Die Lösungen sind allerdings sehr einfach gestrickt und bieten keine Überraschung.

Dank des sehr einfachen Sprachstils liest sich das Buch wieder einmal wie im Fluge. Die Autorin bemüht sich um jugendliche Sprache, bleibt dabei meiner Meinung nach aber leider sehr flach. Dafür machen die zum Teil humorvollen Szenen und schnellen Dialoge Spaß und lassen über manches hinwegsehen.

Da ich den dritten Teil jetzt schon hier liegen habe, werde ich ihn sicher auch noch lesen, aber erst einmal etwas anderes dazwischen schieben.

© Tintenelfe
3 Tintenfaesschen

C. C. Hunter: Shadow Falls Camp – Erwacht im Morgengrauen (2)

Cover Shadow Falls Camp 2Broschiert: 528 Seiten
Verlag: FISCHER FJB, Dezember 2012
ISBN-13: 978-3-8414-2128-9
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Originaltitel: Awake at Dawn
Preis: 14,99€

Autorenseite
Leseprobe

Die Reihe

  1. Geboren um Mitternacht (Born at Mindight)
  2. Erwacht im Morgengrauen (Awake at Dawn)
  3. Entführt in der Dämmerung (Taken at Dusk)
  4. Verfolgt im Mondlicht (Whispers at Moonlight)
  5. Erwählt in tiefster Nacht (Chosen at Nightfall)

Bonusstorys (nur Englisch)

Turned at Dark (Short Story über Della)
Saved at Sunrise (nur ebook)
Reborn (April 2014)

C.C. Hunter: Shadow Falls Camp – Geboren um Mitternacht (2) [Rezension]

Cover Shadow Falls Camp 1

Inhalt:

In Kylies Leben gerät aus den Fugen. Nicht nur, dass ihre heißgeliebte Großmutter gerade verstorben ist, auch ihr Freund Trey hat sich von ihr getrennt und die Eltern wollen sich scheiden lassen. Zu allem Überfluss wird sie auf einer Party verhaftet, woraufhin ihre Mutter beschließt, dass Kylie die Ferien in einem Camp für schwierige Jugendliche verbringen wird.

Schon auf der Busfahrt merkt sie, dass mit den Jugendlichen etwas nicht stimmt und kaum ist sie angekommen, erfährt Kylie, dass es sich um ein Camp für Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten handelt. Es wimmelt von Vampiren, Werwölfe, Feen und Hexen. Doch das Schlimmste: Sie soll eine von ihnen sein.

Meinung:

Der Verlag bewirbt das Buch mit „Für alle Fans von House of Night“, was mich eigentlich hätte daran hindern sollen, das Buch zu lesen, da allein schon der miserable Schreibstil von Mutter und Tochter Cast es mir gerade mal erlaubt hat, die ersten Bände als Hörbücher zu hören. Parallelen gibt es tatsächlich, auch wenn ich C.C. Hunters Ausdrucksvermögen zwar schlicht und eingeschränkt, aber nicht abstoßend fand.

Kylie fällt es lange Zeit sehr schwer zu akzeptieren, dass sie eine übernatürliche Begabung hat, obwohl ihr klar ist, dass der gruselige Soldat, der ständig in ihrer Nähe auftaucht, ein Geist ist. Dennoch sträubt sie sich über große Teile des Buches hinweg, daran zu glauben und bezeichnet die anderen Campmitglieder als Freaks, trotz dem diese sich auch vor ihr gruseln. Denn nicht nur, dass Kylie Geister sehen kann, auch können die anderen nicht ihre Gehirnmuster lesen, wie es unter den Übernatürlichen üblich ist, was eigentlich Kylie zu einem Freak macht. Mehr

Melissa Darnell: Herzblut – Gegen alle Regeln (1) [Rezension]

Inhalt:
Als Kinder waren sie wie Seelenverwandte. Doch auf der Jacksonville High leben sie wie in zwei Welten. Denn Tristan gehört zur elitären Clann-Clique. Und es vergeht kein Schultag, an dem Savannah den Hass der anderen Clanns nicht zu spüren bekommt… Dennoch fühlt sie sich immer noch die besondere Verbindung zu Tristan.

Als plötzlich dunkle Kräfte in Savannah erwachen, offenbart ihr Vater ihr ein erschütterndes Blutsgeheimnis. Jetzt weiß sie, warum die Clanns sie ablehnen und warum sie Tristan nicht lieben darf: Sie alle haben eine magische Gabe, aber Savannah ist anders – und kann für Tristan zur tödlichen Gefahr werden! Und trotzdem siegt Savannahs Sehnsucht, als Tristan sich heimlich mit ihr treffen will…

(Inhaltsangabe vom Mira-Taschenbuch-Verlag)

Cover Herzblut
Ich guckte wohl ein bisschen bedröppelt drein als ich das „Überraschungsbuch“ vom Darkiss Verlag, das ich bei Bloggdeinbuch gewonnen hatte, aus dem Umschlag zog. Das Cover sprach mich nicht an: Ein stark geschminktes Mädchen im Hochzeitskleid auf blutrotem Waldboden. Die Leserstimmen auf der Umschlagseite sprachen von Vampiren! Oh je, seit Stephenie Meyer hierzulande eine Hysterie ausgelöst hat, habe ich kaum noch Vampirromane gelesen. Naja, dachte ich mir, Hauptsache sie glitzern nicht im Sonnenschein und sind keine Vegetarier. Mehr

Kelley Armstrong: Lockruf der Toten (7) [Rezension]

Endlich bin ich wieder einmal dazu gekommen, ein Buch von meinem SuB zu lesen, den siebten Teil der „Women of the Otherworld“. Inzwischen ist es so lange her, dass ich die ersten sechs Teile gelesen habe, dass ich echt Schwierigkeiten hatte, mich zu erinnern, was die auftretenden Protagonisten bisher erlebt hatten.
Cover (c) Droemer Knaur

In „Lockruf der Toten“ geht es um die Nekromantin Jaime Vegas, die auch in einigen der Vorgängerromane der Reihe bereits kleine Auftritte hatte. Jaime ist sehr erfolgreich mit Bühnenshows und nur noch einen kleinen Schritt davon entfernt, ihren Traum von der eigenen Fernsehshow zu verwirklichen. In einer Reality Show soll sie mit zwei anderen Spiritisten die verstorbenen Seelen von Prominenten befragen, als Höhepunkt ist die Beschwörung Marilyn Monroes geplant. Doch alles kommt anders als Jaime bei ihrer Beschwörung auf merkwürdige Geister trifft, die es so gar nicht geben dürfte. Ihre Kontakte zum Jenseits bestätigen, was Jaime ahnt: es handelt sich um Kinderseelen, gefangen in einer Zwischenwelt, ausgelöst durch Menschenmagie dahinterstecken.
Gemeinsam mit Jeremy, dem Alpha der Werwölfe, und mit Hilfe von Eve und Kristof aus dem Jenseits verfolgt Jaime die Spur zu einem schwarzmagischen Zirkel. Sollte Menschen tatsächlich der Zugang zu echter Magie gelungen sein? Mehr

Juliane Maibach: Necare – Verlockung (1) [Rezension]

Ich bin ja immer recht zurückhaltend bei Autorenanfragen. Meist stolpere ich in der Leseprobe schon über so viele Komma- und Rechtschreibfehler, dass mir die Lust vergeht. Größer ist natürlich das zeitliche Problem. Ich darf gar nicht daran denken, wie viele Wanderbücher hier liegen und dass auch schon wieder zwei Lesekreisbücher auf mich warten.

Bei Juliane Maibachs „Necare – Verlockung“ war es ein kleines bisschen anders. Der Klappentext klang nicht gut, sondern verlockend – ich mag Hexen! Die Leseprobe überzeugte mich dann, meinen SUB noch etwas höher zu bauen.

(c) Juliane Maibach

Als ich dann heute das Buch auf den Kindle lud, geschah das eigentlich, um es nicht zu vergessen. Aber während meine Mädels die letzten Weihnachtsplätzchen verzierten, schaute ich mal hinein, in die Welt von Necare, und tauchte erst Stunden später wieder so richtig daraus hervor, gleichermaßen glücklich und unbefriedigt, denn jetzt will ich mehr!

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Sara Elfgren und Mats Strandberg: Zirkel (1) [Rezension]

5faesschen
(c) Dressler-Verlag

In dem ehemaligen Bergarbeiterstädtchen Engelsfors liegt der Hund begraben, es herrscht hohe Arbeitslosigkeit und viele Jugendliche ersehnen ihren Schulabschluss herbei, um der Enge der Kleinstadt zu entfliehen. Doch als Elias wie ferngesteuert Selbstmord begeht, gerät für sechs Mädchen die Welt aus den Fugen. In einer Mondnacht finden sie von einer übernatürliche Macht getrieben in einem Park zusammen und erfahren, dass sie auserwählt sind und über besondere Kräfte verfügen, um dem Bösen, das in Engelsfors Einzug hält, die Stirn zu bieten. Vanessa, Ida, Minoo, Anna-Karin, Rebecka und Linnéa und kennen einander kaum und sind so unterschiedlich, dass ihnen eine Zusammenarbeit geradezu unmöglich erscheint. Doch das Böse wartet nicht und während bereits von einem Selbstmordpakt die Rede ist, stellen die Mädchen fest, dass sie ihre Streitigkeiten über Bord werfen müssen, wenn sie dem unbekannten Feind die Stirn bieten wollen.

„Das musst Du lesen, das ist bestimmt was für Dich“, sagte mir eine Freundin aus dem Lesekreis und brachte mir „Zirkel“ von dem schwedischen Autoren-Duo Sara Elfgren und Mats Strandberg mit. Recht hatte sie.
Kaum hatte ich das Buch begonnen zu lesen, war ich schon mittendrin in Engelsfors, gefangen von den Ereignissen und begierig die Mädchen und ihre privaten Hintergründe besser kennen zu lernen. Der Schreibstil ist flott und packend, die Geschichte fesselnd und die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Der soziale Background der Mädchen ist sehr verschieden und gibt einen Einblick in die kleinstädtische Gesellschaft Engelsfors’. Jede hat ihr eigenes Päckchen zu tragen: Linnéas Vater ist ein stadtbekannter Trinker, Rebecka leidet unter Essstörungen, Anna-Karin wird Zeit ihres Lebens gemobbt und wäre am liebsten unsichtbar, und auch Vanessa, Minoo und Ida haben Probleme, die sie mit niemandem teilen wollen. Sie lernen ihre magischen Fähigkeiten kennen und einzusetzen, doch nicht alle sind davon begeistert und Minoo zweifelt, ob sie überhaupt dazu gehört als sie an sich nichts Magisches entdecken kann.

Die unterschiedlichen Blickwinkel in der Erzählweise bringen gut den Unterschied von Fremd- und Selbstbild zum Tragen und ermöglichen es dem Leser, sich mit den Mädchen zu identifizieren und Verständnis für ihre Handlungen aufzubringen.
Zwar überwiegen für mich persönlich die kleinen „Sozialstudien“, dennoch kommen Mystik, Hexenkunst und Zauberei nicht zu kurz.
„Zirkel“ ist ein toller Auftakt zu einer fantastischen Trilogie für jugendliche Leser und ich erwarte mit Spannung die Fortsetzungen „Feuer“ und „Schlüssel“, die im März 2013 und 2014 erscheinen sollen.

© Tintenelfe

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