Björn Springorum: Spiegel des Bösen [Rezension]

Cover (c) Thienemann Verlag

Urlaub in einem alten Grandhotel – Sophie kann sich wirklich Besseres vorstellen als ihre Zeit in diesem uralten Kasten in den Bergen zu verbringen. Doch lange Zeit zum Hadern bleibt ihr nicht, denn als sie morgens aufwacht, ist plötzlich alles anders. Ihre Eltern sind verschwunden und sie selbst bewegt sich wie ein unsichtbarer Geist inmitten der Gäste und Angestellten des Hotels. Etwas Furchtbares ist geschehen und es geschieht immer noch. Im Keller trifft Sophie auf drei weitere Jugendliche, die sich hier versteckt halten. Sie ist entsetzt, als ihr klar wird, dass diese schon seit Jahrzehnten hier hocken und darauf warten, dass der Spuk verschwindet. So lange will Sophie sich nicht gedulden. Gemeinsam mit Max sucht sie einen Weg, das geheimnis des Hotels zu ergründen und das Böse zu bekämpfen.

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Yrsa Sigurðardóttir: Geisterfjord [Rezension]

Cover (c) FischerVerlage

 

Drei junge Leute aus Reykjavík planen, ein heruntergekommenes Haus in einem verlassenen Dorf in den kargen Westfjorden Islands wieder aufzubauen; sie ahnen nicht, welch gewaltige Ereignisse sie damit in Gang setzen.
In einer Kleinstadt am anderen Ende des Fjords ermittelt zur selben Zeit Polizistin Dagný gemeinsam mit Freyr, einem Psychologen, in einer Reihe von unnatürlichen Todesfällen. Welche Geheimnisse bergen die staubigen Polizeiakten aus dem vorigen Jahrhundert? Und warum hat Freyr auf einmal das Gefühl, dass sein verschollener Sohn noch am Leben sein könnte? Erst als die Verbindung zwischen diesen rätselhaften Geschehnissen sichtbar wird, enthüllt sich die grausige Wahrheit. (Klappentext)

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Claire Legrand: Das Haus der verschwundenen Kinder [Rezension]

Cover (c) Heyne fliegt

Inhalt:
Die zwölfjährige Victoria ist ein Musterbeispiel an Ordentlichkeit, Pünktlichkeit und Fleiß. Alles muss planbar und übersichtlich sein, und eine Zwei auf dem Zeugnis kommt überhaupt nicht in Frage. Auch ihre Freundschaft mit Lawrence beginnt als „Projekt“, bei dem sie den verträumten, unordentlichen Jungen, der nichts mehr liebt als seine Klaviermusik, erziehen will. Doch eines Tages ist Lawrence verschwunden und niemand außer ihr scheint sich darüber Gedanken zu machen. Sie stellt fest, dass noch mehr Kinder verschwunden sind und wer wieder kommt, ist seltsam verändert. Victorias Bild von dem perfekten Städtchen Belleville ist erschüttert und es beschleicht sie der Verdacht, dass das geheimnisumwitterte Heim für Jungen und Mädchen, das von Mrs. Cavendish und ihrem Gärtner Mr. Alice betrieben wird, etwas damit zu tun haben könnte. Oder warum will niemand darüber reden?
Victoria nimmt all ihren Mut zusammen, und begibt sich allein auf die Suche nach ihrem Freund und den anderen verschwundenen Kindern.

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Stephen King: Es [Rezension]

Lang, lang ist’s her, dass ich alles von Stephen King verschlungen habe, was mir in die Hände fiel. Vor einiger Zeit hatte ich ja mal hier darüber berichtet. „Es“ war dabei immer mein Lieblingsbuch und als nun Henni und Lotta zum gemeinsamen Lesen von „Es“ aufriefen, dachte ich mir, dass es Zeit wäre, alte Zeiten wieder aufleben zu lassen.

Cover (c) HeyneVerlag

 

 

Inhalt:
In Derry, Maine, geht das Grauen um. Wieder einmal versetzt eine Welle mysteriöser Morde die Bewohner in Angst und Schrecken. Der Bibliothekar Mike Hanlon ist sich sicher: ES ist zurück. Mike trommelt seine Freunde zusammen, mit denen er 27 Jahre zuvor bereits dem Grauen, das unter der Stadt lebt und sich von Angst und Schrecken nährt, entgegen getreten ist. Die sieben Freunde, die damals ihre Außenseiterrolle und die ständige Flucht vor ihrem grausamen Peiniger Henry Bowers zusammengeschweißt hat, erinnern sich nur langsam an den heißen Sommer, in dem sie ES schon einmal die Stirn geboten haben.

Stephen King kann meisterhaft erzählen. Beginnend mit den sechs Anrufen bei den Freunden von früher, wird die Geschichte von damals zeitgleich mit den aktuellen Ereignissen aufgerollt. Dabei lernt man die Charaktere so gut kennen, dass man das Gefühl hat, selbst alte Freunde wieder zu treffen. Bis ins Detail ersteht so die Kindheit der sieben Außenseiter wieder auf, und die Atmosphäre des heißen Sommers mit den unfassbar grausamen Morden ist nahezu greifbar. Ganz nebenbei vermittelt King ein Gefühl für den Sound und das Lebensgefühl der 50er Jahre. Anhand unzähliger kleiner Szenen werden sämtliche Haupt -und Nebenfiguren charakterisiert und somit unverwechselbar und einprägsam dem Leser präsentiert. King muss nicht sagen, dass Henry Bowers, dessen Mobbing-Methoden an Wahnsinn grenzen, grausam und gewissenlos ist. Er lässt es den Leser selbst erleben. Mehr

Isa Grimm: Klammroth [Rezension]

„Leere schwarze Müllbeutel. Sie flattern da draußen in der Nacht. Flattern und wehen und flüstern“ (S. 41)

Klammroth (c) Luebbe

 

Mehr als sechzehn Jahre ist es her, dass Anais ihr Heimatstädtchen Klammroth verlassen hat. Die Erinnerung an das Unglück, das damals dort in dem uralten Bergtunnel geschah, als Dutzende Kinder in einem verheerenden Feuer verbrannten, ist noch immer wach und unvergessen. Mit dem Tod ihrer Stiefmutter wird es unvermeidlich: Sie muss nach Klammroth zurückkehren. Gemeinsam mit ihrer vierzehnjährigen Tochter Lily macht Anais sich auf den Weg in das ruhige, dem Verfall preis gegebene Weinstädtchen, in dem noch viele der damals entkommenen Opfer leiden, und wird erneut mit dem Grauen des Tunnels konfrontiert, denn der Tunnel hat sie nie vergessen.

Zu meiner nicht geringen Überraschung hat mich dieser Horrorthriller von der ersten Seite an gefesselt und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Von Anfang an konnte mich Anais als Protagonistin überzeugen. Ihre Ängste, ihre Gefühle sind lebendig und nachvollziehbar beschrieben, auch wenn da immer noch etwas unter der Oberfläche verborgen zu brodeln scheint und darauf wartet, hervorzubrechen. Mehr

Rezension: Schatten des Baumes (Piers Anthony)

Ich mag gern Bücher über Häuser und wenn es sich dann auch noch um ein Spukhaus handelt, hat das Buch schon halb gewonnen. Das wunderschöne, stimmungsvolle Cover machte mir sofort Lust auf diesen Horrorroman.

 

Der verwitwete Computerfachmann Joshua erbt ein Haus in den Wäldern Floridas, das unter einem wunderschönen, riesigen Baum steht. Mit seinen beiden Kindern will er hier auf dem Anwesen seines verstorbenen Onkel Elijah einen Neustart nach dem tragischen Verlust seiner geliebten Frau wagen. Schon bei der Ankunft merkt die kleine Familie, dass etwas nicht stimmt. Die Tiere reagieren unruhig, die Kinder sehen Dinge und Menschen, die Joshua als Phantasie abtut, bis er selbst das Gefühl hat, dass es in dem Haus unter dem mächtigen Baum spukt.

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