Rafik Schamis „Der Wunderkasten“ – Ein orientalischer Schatz für jedes Bücherregal

Cover (c) Edition Bracklo

„Es war einmal ein Hirtenjunge, der hieß Sami. Er war – wie ihr seht – schöner als der Mond und mutiger als ein Panther. Aber er war arm wie ein Bettler. Eines Tages, als er gerade die Schafe und Ziegen seiner Herren zur Dorfquelle führte, erblickte er die junge Leila. Schöner als eine Rose  und anmutiger als eine Gazelle war sie. Voll Bewunderung blieb Sami stehen und starrte sie an. Da drehte Leila sich um und bat ihn mit leiser Stimme, ihr doch zu helfen und den schweren Wasserkrug auf ihre Schulter zu heben.

Bei Allah, Kinder, ich sage euch, natürlich konnte Leila ihren Krug auch selbst hochheben, aber sie mochte Sami schon seit langem und wollte endlich mit ihm sprechen.“

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Anna Pfeffer: Flo oder der Tag, an dem die Maus verrutschte [Rezension]

Cover (c) cbj Verlag

Flo hat viele schlagfertige Antworten parat, doch leider immer erst, wenn es zu spät ist. Ob in der Schule oder im Streit mit Moritz von nebenan: Im entscheidenden Moment fehlen ihr die Worte. Zum Glück sind ihre BFFs, Anouk und Julia, da ganz anders. Julia liebt das Drama und Anouk lieben alle. Anscheinend auch Ben, Flos Schwarm, denn Anouk hat ihn geküsst! Auf einer Kummerkastenwebsite schreibt Flo sich ihren Ärger von der Seele. Eine gepfefferte Mail über Verräter-Anouk, Moritz und die doofe Deutschlehrerin. Natürlich wird sie das nie abschicken. Doch ein falscher Klick – und die Mail ist raus. Plötzlich steht sie im Netz und ein Shitstorm bricht los. Der einzige Lichtblick ist, dass Ben Flo auf einmal beachtet …  (Klappentext)

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Neu im Bücherregal #38

Logo Neu im Regal

Es wird unbedingt mal wieder Zeit für einen Neuzugängepost, denn schon wieder stapeln sich bei mir neue Bücher. Dabei gab es für mich zum Geburtstag nur ein einziges Buch, aber bevor Ihr in kollektives Bedauern ausbrecht, es gab dafür eine Menge Buchgutscheine der Buchhandlung Graff. Gute Freunde und Kollegen wissen, womit man mich so richtig glücklich machen kann! Nun kann ich ungehemmt shoppen gehen. Ich gebe zu, das erste Buch, das ich von einem Gutschein gekauft habe, war das Bilderbuch „Pippi Langstrumpf feiert Geburtstag“ für das Purzelchen, weil sie so gern mehr über Pippi Langstrumpf hören wollte.

Die letzten drei Bücher sind Mitbringsel von der Leipziger Buchmesse, auf die ich mich schon sehr freue!

Wie immer führt Euch ein Klick aufs Cover zur Verlagsseite. Mehr

… und manchmal bloggen auch die Kinder

Seit einiger Zeit haben meine beiden großen Mädels einen eigenen Blog. Es schreibt vor allem die Mittlere, allerdings sehr sporadisch. So erscheinen die Beiträge manchmal direkt nacheinander, dann wieder mit riesigen Pausen. Aber es sollte unbedingt ein eigener Blog sein.
Heute erschien eine kleine Buchbesprechung zu „Wir 7 aus vom Reuterkiez“ (Anne C. Voorhoeve) von Elisabeth (11) und morgen berichtet Johanna (13), wie ihr das Buch „George“ von Alex Gino gefallen hat. Über Kommentare freuen sich die beiden natürlich riesig!

wir7vomreuterkiez„Wir sieben vom Reuterkiez“ ist aus der Sicht von dem Mädchen Pia geschrieben. Die Eltern von ihr und ihrem großen Bruder Jonas wollen sich trennen. Doch anstatt, dass die Kinder von einem Elternteil zum nächsten ziehen, ziehen beide Eltern um. Jetzt lebt eine Woche Mutter Juliane bei den beiden und eine Woche Papa Linus. Doch […]

über Anne C. Voorhoeve: Wir 7 vom Reuterkiez — lesekommode

Zehn Bücher einer Reihe mit mehr als 3 Teilen [Top Ten Thursday]

Logo Top Ten Thursday

Leser von Fantasy und Krimis sollten es heute ganz einfach haben, ist es doch in beiden Genres eher schwierig mal einen Einzelband zu erwischen, der noch dazu auch einer bleibt. Bis vor einiger Zeit habe ich massenhaft Serien gelesen, vor allem Urban Fantasy. Bei Tauschticket gab es eine Wanderbuchgruppe, die sich die „Anonymen Seriensüchtigen“ nannte und ich war Mitglied der ersten Stunde. Das hat dazu geführt, dass ich heute einfach nur ins Regal schauen muss, denn einige Reihen habe ich dann selbst gesammelt. Damit es nicht zu langweilig wird, nehme ich dann aber auch andere Reihen aus dem Regal dazu.

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Alex Gino: George [Rezension]

Cover (c) Fischer Verlage

George ist zehn Jahre alt, liebt die Farbe Rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften. Wie schön wäre es, wenn die Mädchen in den Zeitschriften ihre Freundinnen sein könnten. Dann könnten sie gemeinsam am Strand liegen, die Schminktipps und die schönen Kleiner ausprobieren. 
Als die Klasse ein Theaterstück aufführen will, ist sich George sicher, dass nur die Rolle der Spinne Charlotte für sie in Frage kommt, eine Rolle, die traditionell von einem Mädchen gespielt wird. Niemand kann sich so gut mit dieser Figur identifizieren wie sie. Doch wie soll George den Lehrern und Mitschülern erklären, dass sie ein Mädchen ist, und nur eine Laune der Natur sie in einen Jungenkörper verbannt hat? Da bekommt sie unerwartete Hilfe von ihrer Freundin Kelly.

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Alexa Hennig von Lange: Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte [Rezension]

Cover (c) Thienemann-Esslinger

 

Weil Lisas Mutter als Kind mal beinahe entführt wurde, wird sie von Mutter und Vater rund um die Uhr überwacht und kann sich der Kontrolle ihrer Helikopter-Eltern kaum entziehen. Zu allem Überfluss ist die Familie nun auch noch an den Stadtrand gezogen, der Lisa wie ein „Alte-Leute-Planet“ vorkommt. Weit und breit keine Spielkameraden in Sicht. Bis sie erfährt, dass die Villa in der Nachbarschaft ein Waisenhaus werden soll. Ein Haus für Kinder ohne Eltern, das erscheint Lisa paradiesisch. Als sie beschließt, sich das Waisenhaus genauer anzuschauen, ist nur der Gärtner Lukas da, dem Lisa erzählt, sie sei ein Waisenkind und schon mal früher angereist. Vom eigenen Mut ganz angetan, nimmt sie eine angebotene Walnuss an, obwohl sie weiß, dass sie eigentlich allergisch auf Nüsse reagiert.
Diese Nuss befördert die Elfjährige nicht nur auf die Krankenstation des Waisenhauses, sondern stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf.

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Sawubona, Kirsten Boie! [Lesung]

(c) TintenhainAls Herr Wrensch von der Buchhandlung Graff und Frau Lippert von der Stadtbibliothek Braunschweig überlegten, für das erste Literaturfestival der Stadt eine gemeinsame Veranstaltung für Kinder auf die Beine zu stellen, waren sich beiden einig: „Wir wünschen uns Kirsten Boie!“ Wie glücklich der Umstand, dass Kirsten Boie daraufhin antwortete: „Ich wünsche mir immer Braunschweig!“

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Sonja Kaiblinger: Lilien und Luftschlösser – Verliebt in Serie (2) [Rezension]

Da ist er, der zweite Teil der Reihe „Verliebt in Serie“. Das bunt verspielte Cover verheißt wieder Spaß und soapmäßige Romantik.

Cover (c) Loewe Verlag

 

Inhalt:
Abby wurde von ihrer Schwester Deborah gewarnt: Bringe nie die beiden Parallelwelten durcheinander. Lass alles da, wo es hingehört. Nun hat Abby aber versehentlich ausgerechnet den smarten Jasper mit nach New York genommen und versucht, ihm verzweifelt einzureden, das alles wäre nur ein Traum. Ob das gut gehen kann? Abby muss auf jeden Fall aufpassen, dass sie sich nicht verplappert, vor allem weil auch die durchgeknallte Tante Gladys etwas zu wissen scheint.
Auch wenn es Abby zunehmend Spaß macht, bei den Intrigen der Serie mitzumischen und sie die Charaktere immer lieber gewinnt, möchte sie eigentlich nichts Dringlicheres als dass diese nervtötende Serienspringerei aufhört. Wie soll sie denn dem tollen Trevor näher kommen, wenn sie ständig verschwindet? Zusammen mit Deborah und ihrer besten Freundin Morgan schmiedet sie eifrig Pläne für ein Happy End, doch die Dramaturgie der Serie macht ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

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Sonja Kaiblinger: Rosen und Seifenblasen – Verliebt in Serie (1) [Rezension]

Zu „Rosen und Seifenblasen“ kam ich ein bisschen wie die Jungfrau zum Kinde oder vielmehr wie die Mama an des Töchterleins Büchereiregal. Das verspielte Cover hat mich auf den ersten Blick angesprochen und der Klappentext versprach eine besondere Geschichte. Ich sollte nicht enttäuscht werden.

(c) Loewe Verlag

Inhalt:
Jeden Tag aufs Neue macht sich die vierzehnjährige Abby  darüber lustig, wie ihre Schwester Deborah schmachtend vor dem Fernseher in die Daily Soap „Ashworth Park“ versinkt. Kaum auszuhalten findet sie die albernen Dialoge und überzogenen Ereignisse. Besonders der gutaussehende Charmebolzen Julian, seines Zeichens Stammhalter und begehrenswertester Junggeselle weit und breit sorgt bei Abby und ihrer Freundin Morgan immer wieder für Heiterkeit, wenn er mit wehendem Haar über die Felder reitet und dabei möglichst noch selbst gereimte Gedichte von sich gibt.

Doch eines Abends – die Geigenklänge, welche die Serie ankündigen, erklingen – passiert etwas, das Abby das Lachen vergehen lässt. Wie von Zauberhand landet sie selbst mitten im Geschehen und muss sich fortan immer zur Sendezeit mit den Geheimnissen, Intrigen und dem Liebeskarussell von „Ashworth Park“ auseinandersetzen. Mehr

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