Frankfurter Buchmesse – ich komme!

Der Koffer ist gepackt. Die Fahrkarten hab ich dieses Mal nicht verbummelt. Das Presseticket ist ausgedruckt. Ich weiß halbwegs, wie ich zu meiner Unterkunft bei Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshine komme. Handynummern mit allen ausgetauscht, mit denen ich mich treffen will. Terminplan ist ausgedruckt und viel zu voll.
Irgendwas vergessen?! Mehr

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Carmen Korn: Zeiten des Aufbruchs (2) [Rezension]

Cover (c) Rowohlt Verlag


1949: Die vier Freundinnen Henny, Käthe, Ida und Lina stammen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Dabei sind sie im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst nicht weit voneinander entfernt aufgewachsen. Seit Jahrzehnten schon teilen sie Glück und Unglück miteinander, die kleinen Freuden genauso wie die dunkelsten Momente.
Hinter ihnen liegen zwei Weltkriege. Hamburg ist zerstört. Doch mit den Fünfzigern beginnt das deutsche Wirtschaftswunder. Endlich geht es aufwärts: Hennys Tochter Marike wird Ärztin, Sohn Klaus bekommt eine Stelle beim Rundfunk. Ganz neue Klänge sind es, die da aus den Radios der jungen Republik schallen. Lina gründet eine Buchhandlung, und auch Ida findet endlich ihre Berufung. Aufbruch überall. Nur wohin der Krieg Käthe verschlagen hat, wissen die Freundinnen noch immer nicht. (Klappentext)

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Karl Olsberg: Boy in a White Room [Rezension]

Cover (c) Loewe Verlag

Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich? (Klappentext)

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Monatsrückblick September 2017

So, die Kinder sind auf dem Weg zu Oma und Opa und ich habe endlich mal Zeit für meinen Monatsrückblick. In der letzten Zeit war es ja eher ruhig hier. Das liegt einerseits daran, dass ich viel beruflich unterwegs war und auch nur wenig zum Lesen gekommen bin, wie Ihr gleich sehen werdet.
Wer meinen Blog kennt, weiß dass ich es immer ganz dicke mit meiner Lieblingsbuchhandlung Graff halte. Diese hat nun seit einiger Zeit ein Affiliate-Programm für Blogger eingerichtet und ich habe mich versuchsweise mal angemeldet. Wer es nicht kennt: Ich verlinke unter meinen Rezensionen auf die Buchhandlung und wer dann etwas dort kauft, sorgt dafür, dass für mich ein paar Cent abfallen. Die Links sind grundsätzlich als Affiliate-Links gekennzeichnet. Um ehrlich zu sein, ich denke nicht, dass es mir persönlich etwas bringt. Ich kaufe ja auch nicht über Blogs ein, sondern bei meiner Leib- und Magenbuchhandlung und das wird anderen auch so gehen. Wer aber gern mal Affiliate ausprobieren möchte und eine Alternative zu Amazon & Co. sucht, kann es gern mal testen.

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Carmen Korn: Töchter einer neuen Zeit (1) [Rezension]

Cover (c) Rowohlt Verlag

Vier Frauen, Zwei Weltkriege, Hundert Jahre Deutschland
Einer neuen – einer friedlichen – Generation auf die Welt helfen, das ist Henny Godhusens Plan, als sie im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Hamburger Frauenklinik Finkenau beginnt. Gerade einmal neunzehn Jahre ist sie alt, doch hinter ihr liegt bereits ein Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt eine große Sehnsucht nach Leben.
Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg: Ida wohnt in einem der herrschaftlichen Häuser am Hofweg und weiß nicht viel von der Welt jenseits der Beletage. Hennys Kollegin Käthe dagegen stammt aus einfachen Verhältnissen und unterstützt die Kommunisten. Und Lina führt als alleinstehende Lehrerin ein unkonventionelles Leben. Die vier Frauen teilen Höhen und Tiefen miteinander, persönliche Schicksalsschläge und die Verwerfungen der Weltpolitik, vor allem der Aufstieg der Nationalsozialisten und der drohende Zweite Weltkrieg, erschüttern immer wieder die Suche nach dem kleinen Glück. (Klappentext)

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Wendy Walker: Kalte Seele, dunkles Herz [Rezension]

Cover (c) Fischer

Früh an einem Sonntagmorgen im Juli ist Cassandra – Cass – Tanner plötzlich wieder da. Sie steht auf der Türschwelle ihres Elternhauses und sagt immer wieder „Findet Emma!“
Drei Jahre zuvor waren die 15-jährige Cass und ihre zwei Jahre ältere Schwester Emma spurlos aus der Kleinstadt in Connecticut verschwunden. Niemand konnte sich erklären, was passiert war. Es gab keine Hinweise, keine Zeugen, nur Emmas Auto am Strand, daneben ihre Schuhe, die Autoschlüssel und ihr Portemonnaie auf dem Sitz. Die Ermittlungen liefen ins Leere, Emma und Cass blieben vermisst.
Nur die forensische FBI-Psychologin Dr. Abby Winter hatte schnell eine Theorie zu diesem ungewöhnlichen Fall, eine Theorie, die nur zu schmerzlich mit ihrer eigenen Kindheit und Jugend in Verbindung steht. Aber niemand glaubte an ihre Sicht der Dinge.
Jetzt erzählt Cassandra, was Emma und ihr widerfahren ist. Je mehr sie preisgibt, desto klarer erkennt Abby, dass etwas an Cass‘ Geschichte nicht stimmen kann. Und dass sie selbst die ganze Zeit über recht hatte: Cassandra und Emma sind in keiner „normalen“ Familie groß geworden. Ihr Leben schien nach außen unbeschwert, war aber im Inneren eine psychische Hölle. Perfekte Täuschung, unbarmherzige Manipulation. (Klappentext)

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Wir lesen und besprechen… #12 [Lesekreislektüre]

Lesekreislektüre-Logo510grünEs wird endlich Zeit, Euch unser aktuelles Lesekreisbuch vorzustellen. Nach „Alles Licht, das wir nicht sehen“ von Anthony Doerr (Rezension) sollte es etwas leichtere Kost werden. Einige von uns hatten Bücher mitgebracht, die sie in den Ferien gelesen hatten oder die demnächst mal dran sind. Hier findet sich dann oft auch neue Lektüre, die wir gemeinsam lesen und diskutieren wollen.

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Yrsa Sigurðardóttir: Sog (2) [Rezension]

Cover (c) Random House btb

Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist. (Klappentext)

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Monatsrückblick August 2017

Der Schulalltag hatte uns ganz schnell wieder. Hausaufgaben, AG-Wahl und die ersten Vokabeltests.
Unser Purzelchen fühlt sich im Kindergarten bei den „Puppenräubern“ inzwischen pudelwohl, obwohl sie sich anfangs noch beschwerte, dass da so viele Kinder seien. Fünfundzwanzig Kinder auf meiner Meinung nach relativ engem Raum sind allerdings schon eine Hausnummer für die Nerven und die Ohren. Da wird sowohl Kindern als auch Erzieherinnen ganz schön was zugemutet. Auch der fehlende Mittagsschlaf kann für eine Dreijährige schon belastend sein. Aber irgendwie geht es und das Purzelchen geht gern hin. Das ist erst mal die Hauptsache.

Ich hatte das Vergnügen in diesem Monat nach langer Zeit wieder einmal zehn Elternmoderatorinnen und Elternmoderatoren ausbilden zu können. Es hat riesig Spaß gemacht, mit den Ehrenamtlichen das Niedersächsische Schulsystem unter die Lupe  zu nehmen, zu schauen, wie das mit der Ausbildung in Deutschland aussehen kann und wie Mehrsprachigkeit gelingen kann. Jetzt sind sie hoffentlich fit, um demnächst andere Eltern wiederum zu diesen Themen zu informieren.

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Elisabeth Herrmann: Stimme der Toten (2) [Rezension]

Cover (c) Goldmann Random House

Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Sie wird gerufen, wenn der Tod Spuren hinterlässt, die niemand sonst beseitigen kann. In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Unfall oder Selbstmord? Judith entdeckt Hinweise, die Zweifel wecken. Als sie die Polizei informiert, ahnt sie nicht, welche Lawine sie damit lostritt: Sie gerät ins Visier einer Gruppe von Verschwörern, die planen, die Bank zu hacken. Ihr Anführer ist Bastide Larcan, ein ebenso mächtiger wie geheimnisvoller Mann, der Judith zur Zusammenarbeit zwingt. Denn er kennt Details aus ihrer Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunklen liegen. Und in Judith keimt ein furchtbarer Verdacht – kann es sein, dass Larcan in die Ermordung ihres Vaters verstrickt war? Sie weiß, sie wird nicht ruhen, bis sie endlich die Wahrheit erfährt, was als Kind mit ihr wirklich geschah …  (Klappentext)

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