Jan Weiler: Und ewig schläft das Pubertier [Rezension]

Cover (c) Piper Verlag

Wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Und inzwischen hat sich Nick zu einem Parade-Exemplar entwickelt. Als männliches Pubertier besticht auch er durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie Chinagras und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Ansonsten allerdings ist die Kommunikation mit dem Pubertier auf ein Mindestmaß reduziert, es spricht wenig, dafür müffelt und chillt es ausgiebig. Und die Liebe spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga eine immer größer werdende Rolle sowie auch die Wahl der richtigen Schuhmode. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Gemutmaßt werden darf außerdem über die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie. (Klappentext)

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Lola Renn: Hier stirbt keiner [Rezension]

Cover (c) KJB Verlag

Annikas großer Bruder geht nach Amerika, ihre beste Freundin versteht sie nicht mehr, ihre Eltern streiten nur noch. Das ist der Anfang von einem heißen Sommer, in dem Dinge passieren, die Annikas vertraute Welt auf den Kopf stellen. Aber egal wie schlimm es sich anfühlt, hier stirbt schon keiner. Irgendwie kriegt Annika das schon hin. Und vielleicht hilft Chris ihr dabei, denn auf einmal ist er ein bisschen mehr als nur der beste Freund von ihrem Bruder. Eigentlich ist er sogar viel mehr. (Klappentext)

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Jan Weiler: Das Pubertier [Tintenspritzer]

Heute gibt es endlich mal wieder einen Tintenspritzer, das heißt also eine Kurzrezension. Jan Weilers aktuelles Buch „Das Pubertier“ ist mir bereits auf der Buchmesse aufgefallen und nun konnte ich es endlich lesen.
Cover - Das Pubertier (c) Rowohlt Verlag

Inhalt:

Sie waren süß. Sie waren niedlich. Jeden Milchzahn hat man als Meilenstein gefeiert. Doch irgendwann mutieren die Kinder in rasender Geschwindigkeit von fröhlichen, neugierigen und nett anzuschauenden Mädchen und Jungen zu muffeligen, maulfaulen und hysterischen Pubertieren. Aus rosigen Kindergesichtern werden Pickelplantagen. Nasen, Beine und Hinterteile wachsen in beängstigendem Tempo. Stimmen klingen wie verstimmte Dudelsäcke, aber die Kommunikation scheint ohnehin phasenweise unmöglich, denn das Hirn ist wegen Umbaus vorübergehend geschlossen. Und doch ist da ein guter Kern. Irgendwo im Pubertier schlummert ein erwachsenes Wesen voller Güte und Vernunft. Man muss nur Geduld haben, bis es sich durch Berge von Klamotten und leeren Puddingbechern ans Tageslicht gewühlt hat. Verdammt noch mal! (Klappentext © Rowohlt Verlag)

In zweiundzwanzig kurzweiligen Episoden erzählt Jan Weiler wie sich seine Tochter Clara in ein pubertierendes, oft anstrengendes, aber auch weiterhin liebenswertes Wesen verwandelt. Mit seinem wunderbaren Humor gelingt ihm dabei hervorragend zu unterhalten, und sicher gerade auch Eltern von Teenagern nicht nur sich selbst wiederzufinden, sondern vielleicht auch Parallelen zu den eigenen Kindern zu entdecken. Viel Neues gibt es natürlich nicht. Es sind die üblichen Themen, mit denen sich Eltern von Jugendlichen herumschlagen müssen: Unordnung, Nächte durchmachen und dafür die Tage am liebsten durchschlafen, Sprüche über nervige Eltern und natürlich die unvermeidliche Jugendsprache, die Erwachsenen so manches Rätsel aufgibt. Mehr

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