Carmen Korn: Zeiten des Aufbruchs (2) [Rezension]

Cover (c) Rowohlt Verlag


1949: Die vier Freundinnen Henny, Käthe, Ida und Lina stammen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Dabei sind sie im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst nicht weit voneinander entfernt aufgewachsen. Seit Jahrzehnten schon teilen sie Glück und Unglück miteinander, die kleinen Freuden genauso wie die dunkelsten Momente.
Hinter ihnen liegen zwei Weltkriege. Hamburg ist zerstört. Doch mit den Fünfzigern beginnt das deutsche Wirtschaftswunder. Endlich geht es aufwärts: Hennys Tochter Marike wird Ärztin, Sohn Klaus bekommt eine Stelle beim Rundfunk. Ganz neue Klänge sind es, die da aus den Radios der jungen Republik schallen. Lina gründet eine Buchhandlung, und auch Ida findet endlich ihre Berufung. Aufbruch überall. Nur wohin der Krieg Käthe verschlagen hat, wissen die Freundinnen noch immer nicht. (Klappentext)

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Carmen Korn: Töchter einer neuen Zeit (1) [Rezension]

Cover (c) Rowohlt Verlag

Vier Frauen, Zwei Weltkriege, Hundert Jahre Deutschland
Einer neuen – einer friedlichen – Generation auf die Welt helfen, das ist Henny Godhusens Plan, als sie im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Hamburger Frauenklinik Finkenau beginnt. Gerade einmal neunzehn Jahre ist sie alt, doch hinter ihr liegt bereits ein Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt eine große Sehnsucht nach Leben.
Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg: Ida wohnt in einem der herrschaftlichen Häuser am Hofweg und weiß nicht viel von der Welt jenseits der Beletage. Hennys Kollegin Käthe dagegen stammt aus einfachen Verhältnissen und unterstützt die Kommunisten. Und Lina führt als alleinstehende Lehrerin ein unkonventionelles Leben. Die vier Frauen teilen Höhen und Tiefen miteinander, persönliche Schicksalsschläge und die Verwerfungen der Weltpolitik, vor allem der Aufstieg der Nationalsozialisten und der drohende Zweite Weltkrieg, erschüttern immer wieder die Suche nach dem kleinen Glück. (Klappentext)

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Anthony Doerr: Alles Licht, das wir nicht sehen [Rezension]

Cover (c) Beck Verlag

Saint-Malo 1944: Die erblindete Marie-Laure flieht mit ihrem Vater, einem Angestellten des „Muséum National d’Histoire Naturelle“, aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer. Verborgen in ihrem Gepäck führen sie den wahrscheinlich kostbarsten Schatz des Museums mit sich.
Werner Hausner, ein schmächtiger Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, wird wegen seiner technischen Begabung gefördert und landet auf Umwegen in einer Spezialeinheit der Wehrmacht, die die Feindsender der Widerstandskämpfer aufzuspüren versucht. Während Marie-Laures Vater von den Deutschen verschleppt und verhört wird, dringt Werners Einheit nach Saint-Malo vor, auf der Suche nach dem Sender, der die Résistance mit Daten versorgt… (Klappentext)

 

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Wir lesen und besprechen… #11 [Lesekreislektüre]

Lesekreislektüre-Logo510grünSchon bald steht unser nächstes Lesekreistreffen bevor und ich freue mich schon sehr darauf, die anderen nach der Sommerpause wiederzusehen. Wahrscheinlich wird jede Bücher mitbringen, die sie gelesen hat und wir werden in Buchtipps ertrinken. Ganz besonders freue ich mich jedoch auch schon auf das Buch, das wir gemeinsam gelesen haben. Es ist eins dieser Bücher, bei dem einige von uns immer wieder gesagt haben: „Das würde ich gern mal lesen!“ Da wir eigentlich eher dünnere Bücher für das gemeinsame Lesen bevorzugen, kam „Alles Licht, das wir nicht sehen“ irgendwie trotzdem lange Zeit nicht in Frage. Aber wie wäre es mit der langen Sommerpause? Die perfekte Gelegenheit.

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Philip Kerr: Winterpferde [Rezension]

Cover (c) Rowohlt Verlag

Es ist ein eisiger Winter 1941 auf Askania-Nowa, wo sich das jüdische Mädchen Kalinka versteckt hält. Hier in dem alten Naturreservat leben auch die seltenen Przewalski-Pferde. Sie scheinen zu spüren, dass Kalinka eine von ihnen ist – denn wie Kalinka sind sie in großer Gefahr vor den Nazis, die Askania-Nowa besetzen.
Mit Hilfe des treuen Tierwärters Max flieht Kalinka mit zwei Pferden und einem Wolfshund Hunderte von Kilometern über die weiße Steppe der Ukraine. Doch können ein Mädchen und drei Tiere der Übermacht der Deutschen entkommen? (Klappentext)

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Zehn Bücher, die zur Zeit der Weltkriege spielen [Top Ten Thursday]

Logo Top Ten Thursday

Die beiden Weltkriege – viele Bücher sind darüber geschrieben worden und einige davon habe ich auch gelesen. Mehr über den zweiten Weltkrieg, aber dennoch. Auf die üblichen Werke der Weltliteratur wie „Im Westen nichts Neues“ oder „Die Blechtrommel“ möchte ich heute verzichten und dafür gern auf vielleicht unbekanntere Literatur hinweisen. Vielleicht entdeckt ihr etwas, das euch interessiert. Ich habe mich dabei mehr an der Zeit als an der Darstellung von Kriegsgeschehen orientiert.
Die Cover sind wie immer mit den Verlagsseiten verlinkt.

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